Canva stellt mit Craft sein erstes eigenes Bildmodell vor
Canva hat mit Craft ein eigenes Bildgenerierungsmodell entwickelt, das vor allem mit Designvorlagen trainiert wurde und Text in 55 Sprachen darstellen soll.

Worum es geht
Die Designplattform Canva hat mit Canva Craft ihr erstes selbst entwickeltes Bildmodell veröffentlicht. Das hauseigene Labor Canva Research trainierte es nach Unternehmensangaben von Grund auf, vor allem mit Millionen Designvorlagen statt mit Fotos. Es soll mit Modellen von Google, OpenAI, ByteDance und Meta konkurrieren.
Die wichtigsten Fakten
- Craft plant zunächst Bildaufbau, Größenverhältnisse und Text und erzeugt dann Bilder.
- Auflösung bis 2K, mehr als 30 Seitenverhältnisse.
- Text soll in 55 Sprachen darstellbar sein.
- Mit Magic Layers lassen sich Ergebnisse in bearbeitbare Ebenen zerlegen.
- Laut Canva Platz vier im DesignArena-Ranking, bei Porträts und Landschaften Platz eins.
- Verfügbar im Dream Lab und über die Public API; eine MCP-Anbindung an ChatGPT und Gemini soll folgen.
- Die günstigeren Varianten Craft-fast und Craft-ultrafast sollen bald erscheinen.
- Auch Forscher des 2024 übernommenen Leonardo.ai waren beteiligt.
Einordnung
Canva will mit dem eigenen Modell Kosten senken und mehr Kontrolle über Qualität und Geschwindigkeit gewinnen. Die Ranking-Angaben stammen vom Unternehmen selbst und sind unabhängig noch nicht geprüft. Gewichte werden nicht veröffentlicht, das Modell ist nur über Canva und die API nutzbar.