Chinesische Hacker nutzen KI-Agenten nach ConnectWise-Einbruch

Nach dem Einbruch in den Backup-Dienst von ConnectWise griffen Angreifer laut Microsoft rund 2.250 Organisationen an, beschleunigt durch das Open-Source-Framework ARTEX.

Branche 22. Okt. 2026 1 Min. Lesezeit Quelle: TechCrunch – AI
Symbolbild, KI-generiert

Worum es geht

Laut Microsoft haben staatsnahe chinesische Hacker den Cloud-Backup-Dienst von ConnectWise kompromittiert und Anwendungs-Credentials gestohlen. Damit konnten sie sich in den Microsoft-Umgebungen von Kunden wie legitime Nutzer anmelden und auf E-Mails und Dateien zugreifen.

Die wichtigsten Fakten

  • Rund 2.250 Organisationen wurden angegriffen.
  • Etwa 3.000 Anmeldeversuche pro Minute, laut Microsoft bleibt Verteidigern kaum Zeit.
  • Die Geschwindigkeit wird KI-Agenten zugeschrieben, konkret ARTEX, einem Open-Source-Framework zum Stresstest von Cyberabwehr.
  • Dieselbe Software wurde zuvor bei einem Angriff auf südkoreanische Finanzsysteme genutzt.
  • ConnectWise hat den Zugriff auf den Backup-Dienst pausiert und arbeitet an der Wiederherstellung.

Einordnung

Der Fall zeigt, wie Agenten-Frameworks Angriffe skalieren, auch wenn sie als Verteidigungswerkzeuge gedacht sind. Schwache Konfigurationen und fehlende Multi-Faktor-Authentifizierung bleiben das Einfallstor.

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