DeepSeek sammelt laut Bloomberg rund 15 Mrd. Dollar ein

Nur zwei Tage nach dem US-Verbot für Bundesbehörden soll DeepSeek eine der größten Finanzierungsrunden Chinas abgeschlossen haben. Als Investoren gelten unter anderem CATL und Tencent.

Branche 22. Okt. 2026 1 Min. Lesezeit Quelle: TechCrunch – AI
Symbolbild, KI-generiert

Worum es geht

Laut Bloomberg, zitiert von TechCrunch, hat das chinesische KI-Labor DeepSeek rund 15 Milliarden Dollar (etwa 100 Milliarden Yuan) eingesammelt. Das geschah zwei Tage nachdem die US-Regierung zivilen Bundesbehörden angeordnet hatte, DeepSeek-Technologie aus ihren Systemen zu entfernen. Grund seien Sicherheitsbedenken.

Die wichtigsten Fakten

  • Volumen: etwa 15 Mrd. Dollar, eine der größten Finanzierungsrunden in China.
  • Mögliche Investoren: unter anderem der Batteriehersteller CATL und Tencent.
  • Vorherige Runde im Juni: über 7 Mrd. Dollar bei 50 Mrd. Dollar Bewertung; im Juli wurden angeblich weitere 1,5 Mrd. bei rund 71 Mrd. Dollar gesucht.
  • Ein IPO in China ist möglicherweise schon nächstes Jahr geplant.
  • Das Geld soll in KI-Infrastruktur und offene Modelle für den heimischen und internationalen Markt fließen.
  • Gründer Liang Wenfeng soll laut WireScreen etwa 81,6 % der chinesischen Betriebsgesellschaft halten.

Einordnung

Die Meldung zeigt, dass US-Restriktionen den Kapitalzufluss chinesischer KI-Firmen nicht bremsen. Für Nutzer offener Modelle ist relevant, dass DeepSeek mehr Mittel für weitere Open-Weight-Releases bekommen könnte. Die Zahlen beruhen auf Bloomberg-Berichten; DeepSeek hat sich nicht geäußert.

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