DeepSeek sammelt laut Bloomberg rund 15 Mrd. Dollar ein
Nur zwei Tage nach dem US-Verbot für Bundesbehörden soll DeepSeek eine der größten Finanzierungsrunden Chinas abgeschlossen haben. Als Investoren gelten unter anderem CATL und Tencent.

Worum es geht
Laut Bloomberg, zitiert von TechCrunch, hat das chinesische KI-Labor DeepSeek rund 15 Milliarden Dollar (etwa 100 Milliarden Yuan) eingesammelt. Das geschah zwei Tage nachdem die US-Regierung zivilen Bundesbehörden angeordnet hatte, DeepSeek-Technologie aus ihren Systemen zu entfernen. Grund seien Sicherheitsbedenken.
Die wichtigsten Fakten
- Volumen: etwa 15 Mrd. Dollar, eine der größten Finanzierungsrunden in China.
- Mögliche Investoren: unter anderem der Batteriehersteller CATL und Tencent.
- Vorherige Runde im Juni: über 7 Mrd. Dollar bei 50 Mrd. Dollar Bewertung; im Juli wurden angeblich weitere 1,5 Mrd. bei rund 71 Mrd. Dollar gesucht.
- Ein IPO in China ist möglicherweise schon nächstes Jahr geplant.
- Das Geld soll in KI-Infrastruktur und offene Modelle für den heimischen und internationalen Markt fließen.
- Gründer Liang Wenfeng soll laut WireScreen etwa 81,6 % der chinesischen Betriebsgesellschaft halten.
Einordnung
Die Meldung zeigt, dass US-Restriktionen den Kapitalzufluss chinesischer KI-Firmen nicht bremsen. Für Nutzer offener Modelle ist relevant, dass DeepSeek mehr Mittel für weitere Open-Weight-Releases bekommen könnte. Die Zahlen beruhen auf Bloomberg-Berichten; DeepSeek hat sich nicht geäußert.