Großes Coder-MoE-Modell auf 8-GB-Grafikkarte: Qwen3.8-Flash-Next mit halbierten Experten

Ein Community-Nutzer zeigt, wie eine stark komprimierte Coder-Variante von Qwen3.8-Flash-Next mit 262K Kontext auf einer 8-GB-Grafikkarte läuft. Dafür wurde die Hälfte der Experten entfernt, der Rest auf 3,5 Bit pro Gewicht quantisiert und das Vokabular zusätzlich beschnitten.

Tools Selbst ausprobieren 24. Okt. 2026 5 Min. Lesezeit Quelle: r/LocalLLaMA
Symbolbild, KI-generiert

Worum es geht

Im Forum r/LocalLLaMA zeigt ein Nutzer, wie sich eine stark komprimierte Coder-Version von Qwen3.8-Flash-Next auf einer Grafikkarte mit nur 8 GB VRAM betreiben lässt, inklusive 262K Token Kontext. Die zugrunde liegende Kompression stammt vom Deep Algorithms and Systems Lab (DASLab) am Institute of Science and Technology Austria (ISTA). Der Nutzer hat daraus eine zusätzlich „vokabular-beschnittene“ GGUF-Variante auf Hugging Face veröffentlicht (Skyrion/Qwen3.8-Flash-Next-GSQ-RCO-Coder-GGUF-Pruned). GGUF ist das Dateiformat, das llama.cpp und darauf aufbauende Programme wie Ollama oder LM Studio nutzen.

Das Modell: Experten entfernen statt nur komprimieren

Qwen3.8-Flash-Next ist ein Mixture-of-Experts-Modell (MoE): Jede Schicht besitzt viele unabhängige Teilnetze („Experten“), und ein kleiner Router wählt pro Token nur einige aus. Hier sind es 512 Experten pro Schicht bei 48 Schichten, 10 sind pro Token aktiv. Die Experten enthalten den Großteil der Parameter (Stellschrauben des Modells), doch es rechnet immer nur ein kleiner Teil. Das Modell hat insgesamt 176,9 Mrd. Parameter und belegt in BF16 etwa 354 GB.

Die Coder-Variante kombiniert zwei Techniken: - Expert Pruning: 50 % der Experten werden komplett entfernt (256 von 512 pro Schicht). Das verkleinert Datei und Speicherbedarf und beschränkt den Router auf weniger Kandidaten. - Quantisierung: Die verbliebenen Gewichte werden mit 3,5 Bit pro Gewicht (bpw) statt 16 Bit gespeichert, mit dem GSQ-Verfahren.

Das ergibt 58,4 GB, davon müssen nur 29,6 GB im Speicher liegen: Die zweite Datei (28,8 GB) ist eine n-Gramm-Nachschlagetabelle, die auch von der Festplatte bedient werden kann. Rechnet man die entfernten Experten auf die ursprüngliche Parameterzahl um, ergeben sich effektiv 1,89 Bit pro Parameter. Viele hielten das Modell deshalb fälschlich für eine 1-Bit-Quantisierung – tatsächlich liegt kein einzelnes Gewicht bei 1,89 Bit, die behaltenen Gewichte haben 3,5 Bit.

Wie die Experten ausgewählt wurden

Die Auswahl erfolgte mit RCO (Riemannian-manifold-basierte Optimierung mit exakten Budgetgrenzen). Statt Experten nach einer Heuristik zu ranken, minimiert RCO die KL-Divergenz (ein Maß für den Unterschied der Ausgaben) zwischen beschnittenem und vollem Modell auf Kalibrierdaten. Da GGUF nur eine einheitliche Expertenzahl pro Modell speichert, muss jede Schicht gleich viele Experten behalten; RCO erzwingt dieses Budget pro Schicht exakt, optimiert aber alle Schichten gemeinsam.

Welche Fähigkeiten überleben, bestimmen die Kalibrierdaten: Eine erste Suche nur mit Code- und Agentendaten entfernte die für Bilder nötigen Experten, die Bildfähigkeit brach ein. Die veröffentlichte Version enthält Vision in den Kalibrierdaten und behält sie. Dafür sind andere Fähigkeiten abgeschwächt; für allgemeine Nutzung empfehlen die Autoren die unbeschnittenen GSQ-RCO-Versionen.

Benchmarks (Herstellerangaben)

Alle Werte wurden bei „xhigh“-Reasoning-Aufwand gemessen.

SWE-bench Verified LiveCodeBench v6
BF16-Basis (354 GB) 82,80 87,43
GSQ-RCO Coder (58,4 GB) 79,20 87,43
Beibehalten 95,7 % 100 %

Das Update vom 17. Oktober verringerte laut Karte Endlosschleifen und hob SWE-bench von 75,60 auf 79,20 und LiveCodeBench von 86,28 auf 87,43. Nur der erste Shard wurde geändert; wer früher geladen hat, muss diesen neu laden. Die Autoren erklären den größeren Verlust bei SWE-bench damit, dass lange Mehrschritt-Aufgaben Fehler anhäufen und Kapazitätsverlust schlechter verkraften.

Die Vokabular-Beschneidung

Der Nutzer entfernte zusätzlich Tokens, die für Coding irrelevant sind (nicht-englische Zeichen). Aus 248.320 Tokens bleiben 130.020 (52,36 %). Die Matrizen token_embd und output schrumpfen dadurch, was rund 409 MB spart. Das klingt wenig, kann laut Nutzer aber bei Systemen mit 8–16 GB VRAM plus 32 GB RAM den Ausschlag geben. Automatische Prüfungen bestätigen, dass Architektur, Metadaten, Tokenizer-Reihenfolge und alle übrigen 1222 Tensoren byteidentisch bleiben. Für andere Sprachen als Englisch ist diese Variante nicht empfohlen. Die Datei der Variante IQ1_M ist 57,993 GB groß.

Was du zum Ausprobieren brauchst

  • Grafikkarte: etwa 8 GB VRAM (NVIDIA oder, bei Problemen, per Vulkan-Backend).
  • Arbeitsspeicher: rund 24 GB RAM; mit ca. 32 GB Gesamtspeicher geht es ebenfalls, dann aber mit kleinerem Kontext.
  • Speicherplatz: ca. 58 GB, idealerweise auf der schnellsten SSD, da die n-Gramm-Tabelle von dort gelesen wird.
  • Mac/CPU/Colab: Die Quelle nennt dazu nichts Konkretes; llama.cpp läuft grundsätzlich auch auf macOS und Linux.

Der Trick: Die meisten MoE-Experten bleiben im RAM, die kleinsten kommen für mehr Tempo in den VRAM, die n-Gramm-Tabelle liegt auf der SSD. Mit selektivem MoE-Offloading per Regex erreicht der Nutzer etwa 70 T/s beim Prompt-Processing und rund 8 T/s bei der Generierung, begrenzt durch seine PCIe-3.0-Anbindung. Die Option --n-cpu-moe sei für denselben Zweck langsamer. Wegen mmap ist der erste Lauf langsamer, für Messwerte also zweimal starten. Außerdem empfiehlt er die „qwen sharp“-Chatvorlage, die übermäßiges Nachdenken reduziere. Die Startparameter stehen in den Kommentaren des Reddit-Beitrags.

Einordnung

Das Beispiel zeigt, wie weit sich ein 177-Milliarden-Parameter-Modell durch Kombination aus Experten-Pruning, Low-Bit-Quantisierung und Speicher-Offloading auf Consumer-Hardware drücken lässt, mit nur gut 4 Punkten Verlust bei SWE-bench. Einschränkungen: Es ist ein experimentelles, auf Code, Agenten, Bild und räumliches Denken getrimmtes Modell; allgemeine Fähigkeiten leiden. Die Benchmarks stammen vom Hersteller des Quants, nicht von unabhängiger Seite. Die Tempozahlen (ca. 8 T/s Generierung) sind für Agenten-Workflows eher langsam und hängen stark von RAM, PCIe und SSD ab. Eine Anmerkung des Nutzers: CUDA habe mit 8 GB VRAM Probleme, daher Vulkan. Im Modellkarten-Text wird außerdem die Engine „Strata“ erwähnt, ein Drittanbieter-Tool; eine Bewertung dazu fehlt. Die Lizenz entspricht der des Basismodells Qwen3.8-Flash-Next.

Quellen

#quantisierung#moe#llama.cpp#coding#lokal
Originalquelle lesen

Selbst ausprobieren: Qwen3.8-Flash-Next GSQ-RCO Coder (Pruned GGUF)

Schritt für Schritt erklärt, auch ohne Vorkenntnisse – auf deinem Rechner oder kostenlos im Browser.

Was kann ich damit machen?

Du kannst lokal einen Coding-Assistenten betreiben, der Code schreibt, refaktoriert und als Agent in Tools wie Pi, Hermes oder OpenClaw arbeitet. Das Modell behält auch Bildverständnis. Es ist auf Code, Tool-Nutzung und räumliches Denken getrimmt.

Für wen lohnt es sich?

Lohnt sich für Bastler mit 8–16 GB VRAM und mindestens 32 GB RAM, die ein starkes Coding-Modell lokal testen wollen. Weniger geeignet für allgemeine Chats, nicht-englische Texte oder Rechner mit wenig RAM und langsamer Platte.

Größe115,9 Mrd. Parameter
Download58 GB (bei 100 MBit/s ca. 77 Min.)
Lizenzapache-2.0
ArtBild + Text (versteht Bilder)

Was dein Rechner braucht

Grafikkarte (NVIDIA) mind. 65 GB VRAMz. B. mehrere Profi-GPUs (2× A6000, H100) oder DGX Spark
Mac (Apple Silicon M1–M5) ab 96 GB gemeinsamer SpeicherGrafik und Prozessor teilen sich den Speicher – etwa 70 % davon kann das Modell nutzen
Nur Prozessor (ohne Grafikkarte) Ohne Grafikkarte praktisch zu langsamgeschätzt 1 Wörter pro Sekunde auf einem aktuellen Desktop-PC. Dafür mindestens 128 GB Arbeitsspeicher.
Speicherplatz ca. 60 GB freiModell-Download plus Programme
Google Colab nur mit Colab Pro/Pro+braucht eine A100 mit 80 GB oder H100

Die Datei ist die IQ1_M-Variante (3,5 bpw, 57,993 GB), vokabular-beschnitten und für Englisch/Code gedacht. Für Nicht-Englisch oder Allgemeinnutzung nimmst du besser die offizielle ISTA-DASLab-Version oder unbeschnittene GSQ-RCO-Releases.

  • Etwa 8 GB VRAM und 24 GB RAM; mit ca. 32 GB Gesamtspeicher geht es mit reduziertem Kontext.
  • Ca. 58 GB Festplattenplatz; die n-Gramm-Datei (28,8 GB) wird von der SSD gelesen, also schnelle SSD nutzen.
  • Bei Problemen mit CUDA und 8 GB VRAM das Vulkan-Backend verwenden.
  • Hintergrundprogramme und Browser-Hardwarebeschleunigung abschalten, um VRAM freizuhalten.
  • Kontextlänge reduzieren, wenn der Speicher knapp wird (262K Kontext kostet viel Speicher).

Groß (115.9 Mrd. Parameter): braucht auch quantisiert ~71.0 GB VRAM/RAM. Colab Free (T4, 15 GB) reicht nicht.

Wie finde ich heraus, was mein Rechner hat?
  • Windows: Strg + Umschalt + Esc drücken → Task-Manager → Reiter Leistung → links GPU anklicken. Unten steht Dedizierter GPU-Speicher (das ist dein VRAM). Den Arbeitsspeicher findest du unter Arbeitsspeicher.
  • Mac: Apfel-Menü oben links → Über diesen Mac. Dort stehen Chip (z. B. M2) und Speicher (z. B. 16 GB). Bei Apple-Chips teilen sich Grafik und Prozessor diesen Speicher.
  • Linux: Im Terminal nvidia-smi eingeben (zeigt Grafikkarte und Speicher) und free -h für den Arbeitsspeicher.

Anleitung

Google Colab (im Browser, ohne Installation)

Google Colab ist ein kostenloser Dienst von Google: Du bekommst für ein paar Stunden einen Rechner mit Grafikkarte im Browser. Du brauchst nur ein Google-Konto. Für dieses Modell: nur mit Colab Pro/Pro+ – braucht eine A100 mit 80 GB oder H100.

  1. Notebook herunterladen. Klick auf den Knopf und speichere die Datei.

    colab.ipynb herunterladen

  2. Colab öffnen. Geh auf colab.research.google.com und melde dich mit deinem Google-Konto an.
  3. Notebook hochladen. Im Fenster, das erscheint, links auf Hochladen klicken (oder oben Datei → Notebook hochladen) und die Datei colab.ipynb auswählen.
  4. Grafikkarte einschalten. Oben im Menü Laufzeit → Laufzeittyp ändern → bei Hardwarebeschleuniger T4-GPU auswählen (mit Colab Pro: L4 oder A100) → Speichern.
  5. Alles starten. Laufzeit → Alle ausführen (Tastenkürzel Strg + F9). Kommt die Warnung „Dieses Notebook wurde nicht von Google erstellt“, auf Trotzdem ausführen klicken.
  6. Warten. Die Zellen laufen nacheinander durch. Links neben jeder Zelle erscheint ein grüner Haken, wenn sie fertig ist. Installation und Download dauern hier etwa 23 Minuten.
  7. Ausprobieren. Das Ergebnis steht unter der letzten Zelle. Um etwas anderes zu testen, den Text in der Zelle ändern und mit Shift + Enter erneut ausführen. Die letzte Zelle startet einen richtigen Chat mit Eingabefeld.
  8. Aufräumen. Wenn du fertig bist: Laufzeit → Sitzung beenden. Das schont dein kostenloses Kontingent.

Gut zu wissen: Die Gratis-GPU ist begrenzt (meist einige Stunden am Tag). Nach rund 90 Minuten ohne Aktivität trennt Colab die Verbindung, dann alles neu starten.

Windows 10 / 11

Am einfachsten geht es mit Ollama, einem kostenlosen Programm, das KI-Modelle mit einem Befehl startet.

  1. Grafikkartentreiber aktualisieren (nur bei NVIDIA-Karten): Die NVIDIA-App bzw. den aktuellen Treiber installieren. AMD-Karten: aktuellen Adrenalin-Treiber nutzen.
  2. Ollama installieren. Auf ollama.com/download/windows die Datei OllamaSetup.exe herunterladen, doppelklicken und Install wählen. Danach sitzt rechts unten in der Taskleiste ein kleines Lama-Symbol.
  3. Eingabefenster öffnen. Windows-Taste drücken, PowerShell eintippen und Enter drücken. Es öffnet sich ein blaues oder schwarzes Fenster.
  4. Modell starten. Diesen Befehl kopieren (Knopf „Kopieren“), mit Rechtsklick ins Fenster einfügen und Enter drücken:
    ollama run hf.co/Skyrion/Qwen3.8-Flash-Next-GSQ-RCO-Coder-GGUF-Pruned:IQ1_M
    Beim ersten Mal lädt Ollama das Modell herunter (58 GB (bei 100 MBit/s ca. 77 Min.)). Danach geht es sofort.
  5. Losschreiben. Sobald >>> Send a message erscheint, deine Frage eintippen und Enter drücken. Mit /bye beendest du den Chat.
Lieber automatisch? Skript, das die passende Variante selbst auswählt
  1. Beide Dateien in denselben Ordner herunterladen: try_windows.ps1 demo.py
  2. Den Ordner im Explorer öffnen, mit Rechtsklick auf eine freie Stelle In Terminal öffnen wählen.
  3. Diesen Befehl einfügen und Enter drücken:
    powershell -ExecutionPolicy Bypass -File try_windows.ps1

Das Skript installiert Ollama bei Bedarf über winget, misst deinen Grafikspeicher und lädt die passende Variante.

macOS

Ideal sind Macs mit Apple-Chip (M1 bis M5). Ältere Intel-Macs sind sehr langsam.

  1. Ollama installieren. Auf ollama.com/download/mac herunterladen, die Datei öffnen und Ollama in den Ordner Programme ziehen. Ollama einmal starten – oben in der Menüleiste erscheint ein Lama.
  2. Terminal öffnen. Cmd + Leertaste drücken, Terminal eintippen, Enter.
  3. Modell starten. Befehl einfügen (Cmd + V) und Enter:
    ollama run hf.co/Skyrion/Qwen3.8-Flash-Next-GSQ-RCO-Coder-GGUF-Pruned:IQ1_M
    Beim ersten Mal wird das Modell heruntergeladen (58 GB (bei 100 MBit/s ca. 77 Min.)).
  4. Losschreiben. Frage eintippen, Enter. Mit /bye beenden.
Automatisch die passende Variante wählen

try_mac.sh

cd ~/Downloads
bash try_mac.sh

Linux

  1. Grafikkarte prüfen. nvidia-smi sollte deine Karte anzeigen. Wenn nicht, unter Ubuntu den Treiber installieren und neu starten:
    sudo ubuntu-drivers install
  2. Ollama installieren:
    curl -fsSL https://ollama.com/install.sh | sh
  3. Modell starten:
    ollama run hf.co/Skyrion/Qwen3.8-Flash-Next-GSQ-RCO-Coder-GGUF-Pruned:IQ1_M
    Mit /bye beenden. Mit ollama ps siehst du, ob das Modell auf der GPU läuft.
  4. Oder automatisch die passende Variante wählen lassen:

    try_linux.sh

    bash try_linux.sh

Das kannst du ausprobieren

Refaktoriere diese Python-Funktion so, dass sie iterativ statt rekursiv arbeitet, und erkläre die Änderungen.
Schreibe einen SVG-Code, der einen Pelikan auf einem Fahrrad zeigt.
Finde den Fehler in diesem Code und schlage einen Patch mit passendem Unit-Test vor.

Wenn es hakt

Beide Shards (00001 und 00002) werden benötigt; llama.cpp lädt das Paar, wenn du den ersten angibst.

Der erste Start ist wegen mmap langsam; für Tempomessungen einen zweiten Lauf machen.

Wer vor dem 17. Oktober geladen hat, muss den ersten Shard neu laden.

Selektives MoE-Offloading per Regex ist schneller als --n-cpu-moe; die Startparameter stehen in den Reddit-Kommentaren.

Die Qwen-Chatvorlage „sharp“ verwenden, sie reduziert übermäßiges Nachdenken.

„out of memory“, Absturz oder der Rechner hängt

Das Modell ist zu groß für deinen Grafikspeicher. Nimm eine kleinere Variante aus der Tabelle oben und schließe andere Programme, vor allem Spiele und Browser mit vielen Tabs.

Es läuft, aber extrem langsam

Wahrscheinlich rechnet der Prozessor statt der Grafikkarte. Bei Ollama zeigt ollama ps in der Spalte PROCESSOR, wie viel auf der GPU läuft. Steht dort „100% CPU“, Grafiktreiber aktualisieren oder eine kleinere Variante nehmen, die komplett in den Grafikspeicher passt.

„ollama“ bzw. „python“ wird nicht gefunden

Das Eingabefenster schließen und neu öffnen, damit es das frisch installierte Programm kennt. Bei Python unter Windows: neu installieren und das Häkchen Add python.exe to PATH setzen.

Windows: „Die Ausführung von Skripts ist auf diesem System deaktiviert“

Das Skript genau mit dem Befehl oben starten: powershell -ExecutionPolicy Bypass -File try_windows.ps1. Das erlaubt die Ausführung nur dieses einen Mal.

Fehlermeldung beim Laden des Modells (Version, „trust_remote_code“, unbekannte Architektur)

Ganz neue Modelle brauchen oft die neueste Programmversion. Bei Ollama: Ollama aktualisieren. Bei Python: pip install -U transformers in der aktivierten Umgebung. Die Model Card nennt meist die genaue Version.

Skripte und Notebook erzeugt Tokenstrom automatisch. Bitte vor dem Ausführen kurz ansehen – sie sind lesbarer Klartext. Lizenz des Modells beachten: apache-2.0.