Recursive Flint: 40B-MoE-Modell für Coding-Agenten unter Apache 2.0

Recursive hat mit Flint ein Sprachmodell mit 39,8 Milliarden Parametern veröffentlicht, von denen pro Token nur rund 2,5 Milliarden aktiv sind. Es ist auf Coding-Agenten zugeschnitten und steht unter Apache-2.0-Lizenz auf Hugging Face. Laut Hersteller erreicht es 74,2 % auf SWE-bench Verified.

Modell-Releases Selbst ausprobieren 21. Okt. 2026 4 Min. Lesezeit Quelle: Hugging Face Trending
Symbolbild, KI-generiert

Worum es geht

Das Unternehmen Recursive hat auf Hugging Face das Modell Flint (RecursiveSI/flint) veröffentlicht. Es ist ein Sprachmodell, das speziell für Coding-Agenten gedacht ist, also KI-Programme, die selbstständig Code-Repositories untersuchen, Fehler beheben, Funktionen implementieren und Tests schreiben. Die Gewichte stehen unter der Apache-2.0-Lizenz zum Download bereit, die auch kommerzielle Nutzung erlaubt. Das Modell verarbeitet Text als Ein- und Ausgabe, kann „nachdenken“ (Reasoning) und mehrstufig Werkzeuge aufrufen. Als Wissensstand nennt der Hersteller Juni 2026.

Zum Zeitpunkt der Erfassung hatte das Repository etwa 420 Downloads und 500 Likes. Die Benchmark-Angaben stammen vom Hersteller und sind nicht unabhängig geprüft.

Architektur: viele Experten, wenige aktiv

Flint ist ein Mixture-of-Experts-Modell (MoE). Dabei besteht das Netz aus vielen spezialisierten Teilnetzen („Experten“), von denen für jedes Token nur ein kleiner Teil genutzt wird. Insgesamt hat Flint 39,8 Milliarden Parameter (grob die beim Training gelernten Stellschrauben), aktiv sind pro Token aber nur etwa 2,5 Milliarden. Der Hersteller rechnet dabei den Ausgabekopf mit, die Eingabe-Embeddings nicht; der reine „Körper“ liegt bei rund 2,2 Milliarden. Die Kurzbezeichnung lautet „40B-A2.5B“.

Die wichtigsten Eckdaten:

Eigenschaft Wert
Aufbau Decoder-only-MoE-Transformer
Schichten 49 (2 dichte, 47 MoE)
Experten pro MoE-Schicht 256 geroutete, 6 pro Token, plus 1 stets aktiver Shared Expert
Attention 35 Sliding-Window-Schichten, 14 mit voller Attention
Fenstergröße 513 Tokens
Attention-Köpfe 32 Query-, 4 Key/Value-Köpfe
Kontext 262.144 Tokens (Prompt + Ausgabe)
Vokabular 150.144 Tokens

Die meisten Schichten schauen nur auf ein begrenztes Fenster der letzten 512 Tokens (Sliding Window). Das spart Speicher, besonders bei langem Kontext. Nur 14 Schichten betrachten den gesamten Kontext. Auf den Sliding-Window-Schichten kommt RoPE (eine Methode, die dem Modell die Position der Wörter mitgibt) zum Einsatz, die Full-Attention-Schichten verwenden gar keine Positionskodierung. Zusätzlich nutzt das Modell eine Normalisierung pro Attention-Kopf und gelernte „Attention Sinks“.

Benchmarks

Laut Modellkarte erzielt Flint folgende Werte:

Benchmark Ergebnis
Terminal-Bench 2.1 54,9 %
SWE-bench Pro v2 89,7 %
SWE-bench Verified 74,2 %

Die Messung nutzt Temperatur 1,0, Top-p 0,95 und Top-k 20. Terminal-Bench lief mit dem Agenten-Gerüst Terminus 2, SWE-bench mit mini-swe-agent. Angegeben ist der durchschnittliche Pass@1 (Anteil beim ersten Versuch gelöster Aufgaben) über mindestens fünf Durchläufe. Bei Terminal-Bench zählt Recursive Lösungen, die per Websuche gefunden wurden, als Fehlschlag. Die Vergleichswerte anderer Modelle stammen meist von deren Entwicklern und sind womöglich nicht gleich bereinigt. Die Grafik vergleicht das BF16- und das NVFP4-Checkpoint mit lokalen Modellen ähnlicher Hardware-Klasse.

Betrieb und Einstellungen

Das Repository enthält das BF16-Checkpoint, Konfiguration, Tokenizer, Chat-Template und ein SGLang-Serving-Kit (SGLang ist eine Software zum schnellen Betrieb von Sprachmodellen). Laut Anleitung läuft Flint mit einer B300- oder H200-GPU pro Replikat. Der Download ist etwa 80 GB groß. Das Modell wird über Docker gestartet und bietet eine OpenAI-kompatible API, auch für Tool-Aufrufe. Modellcode für die Transformers-Bibliothek fehlt noch. Quantisierte Varianten für NVIDIA und Apple Silicon werden separat vorbereitet; eine „Local engine“ ist auf GitHub verlinkt.

Empfohlene Einstellungen: Temperatur 1,0, Top-p 0,95, Top-k 20. Für schwierige Aufgaben sollte das Ausgabebudget mindestens 32.768 Tokens inklusive Reasoning betragen. Das mitgelieferte reasoning_content sollte im Gesprächsverlauf erhalten bleiben.

Training und Grenzen

Flint wurde nach Herstellerangaben von Grund auf trainiert: Pretraining, Mid-Training, überwachtes Fine-Tuning und Reinforcement Learning, mit Text, Code, Anweisungsbefolgung und agentischen Aufgaben. Details zu Daten oder Rechenaufwand nennt die Karte nicht.

Die Karte weist selbst auf Grenzen hin: Das Modell kann falschen oder schädlichen Inhalt, fehlerhaften Code und unpassende Tool-Aufrufe erzeugen. Anwendungen sollten eigene Rechte- und Ausführungsgrenzen setzen. Langes Reasoning erhöht die Latenz und kann das Ausgabebudget aufbrauchen. Die 262k-Kontextlänge ist eine Kapazitätsgrenze, keine Garantie für gleichbleibende Qualität. Ergebnisse hängen von Präzision und Laufzeitumgebung ab.

Was du zum Ausprobieren brauchst

Das BF16-Original ist für Rechenzentrums-Hardware gedacht: eine NVIDIA B300 oder H200, rund 80 GB Speicherplatz für die Gewichte, Docker und eine NVIDIA-Container-Umgebung. Auf normalen Heim-GPUs läuft das Original nicht. Für Consumer-Hardware bieten sich die angekündigten quantisierten Varianten (NVIDIA, Apple Silicon) an, die laut Karte separat erscheinen. Ein GGUF-Format gibt es bisher nicht. Mit Mietservern (Cloud-GPU) lässt sich das Modell aber testen.

Einordnung

Das Interessante an Flint ist das Verhältnis von Größe zu Aktivparametern: Mit nur ca. 2,5 Mrd. aktiven Parametern sollte die Inferenz schnell und günstig sein, während das Gesamtmodell Wissen auf 40 Mrd. Parameter verteilt. Die Apache-2.0-Lizenz ist sehr freizügig. Die genannten Benchmark-Werte, vor allem 89,7 % auf SWE-bench Pro v2, sind Herstellerangaben mit eigenem Agenten-Setup; ohne unabhängige Nachmessung lassen sie sich schwer mit anderen Modellen vergleichen, zumal die Karte selbst auf uneinheitliche Auswertungen hinweist. Offen sind Trainingsdaten, der Zeitpunkt der quantisierten Versionen und die Qualität auf kleinerer Hardware. Die Lizenz gilt nur für die Gewichte; Bedingungen der gehosteten API sind getrennt.

Quellen

#flint#recursive#moe#coding-agent#open-weights#apache-2.0
Originalquelle lesen

Selbst ausprobieren: Flint

Schritt für Schritt erklärt, auch ohne Vorkenntnisse – auf deinem Rechner oder kostenlos im Browser.

Was kann ich damit machen?

Flint ist ein Coding-Modell für Agenten-Workflows: Es kann Codebasen untersuchen, Fehler beheben, Funktionen programmieren und Tests schreiben. Es unterstützt Reasoning und Tool-Aufrufe über eine OpenAI-kompatible API.

Für wen lohnt es sich?

Lohnt sich für Entwickler und Teams mit Zugang zu Server-GPUs, die ein offenes Coding-Agenten-Modell betreiben wollen. Für Einsteiger mit normalem Heim-PC eher noch nicht, solange keine quantisierten Varianten verfügbar sind.

Größe39,8 Mrd. Parameter
Download25 GB (bei 100 MBit/s ca. 33 Min.)
Lizenzapache-2.0
ArtSprachmodell (Text-Chat)
Hugging FaceRecursiveSI/flint

Was dein Rechner braucht

Grafikkarte (NVIDIA) mind. 16 GB VRAM, empfohlen 29 GBz. B. RTX 5090
Mac (Apple Silicon M1–M5) ab 48 GB gemeinsamer SpeicherGrafik und Prozessor teilen sich den Speicher – etwa 70 % davon kann das Modell nutzen
Nur Prozessor (ohne Grafikkarte) Ohne Grafikkarte sehr langsamgeschätzt 2 Wörter pro Sekunde auf einem aktuellen Desktop-PC. Dafür mindestens 64 GB Arbeitsspeicher.
Speicherplatz ca. 27 GB freiModell-Download plus Programme
Google Colab nur mit Colab Probraucht die L4-GPU (22,5 GB), die Gratis-T4 ist zu klein

Welche Variante passt zu mir?

Viele Modelle gibt es in mehreren Größen oder „Quantisierungen“. Das sind komprimierte Fassungen: kleiner und schneller, dafür minimal ungenauer. Faustregel: Nimm die größte Variante, deren Speicherbedarf in deinen Grafikspeicher (VRAM) passt. Die Skripte unten wählen das automatisch für dich aus.

VarianteDownloadBraucht ca.Passende Grafikkarten
UD-Q2_K_XL 14 GB16 GBz. B. RTX 4060 Ti 16 GB, RTX 4080, RTX 5080, RX 7800 XT
UD-Q3_K_XL 18 GB22 GBz. B. RTX 3090, RTX 4090, Tesla P40
UD-Q4_K_XL Standard 25 GB29 GBz. B. RTX 5090
UD-Q5_K_XL 30 GB34 GBz. B. 2× RTX 3090/4090 oder RTX A6000
UD-Q6_K_XL 36 GB41 GBz. B. 2× RTX 3090/4090 oder RTX A6000
Q8_0 42 GB48 GBz. B. 2× RTX 3090/4090 oder RTX A6000
BF16 80 GB89 GBz. B. mehrere Profi-GPUs (2× A6000, H100) oder DGX Spark

Verfügbar ist das BF16-Checkpoint (ca. 80 GB) für eine B300 oder H200. Quantisierte Varianten für NVIDIA (NVFP4) und Apple Silicon sind laut Hersteller separat in Vorbereitung und für kleinere Hardware sinnvoller.

  • Das BF16-Original läuft laut Karte auf einer einzelnen B300- oder H200-GPU pro Replikat.
  • Der Download der Gewichte umfasst etwa 80 GB.
  • Das Serving-Kit nutzt SGLang in Docker; Multi-GPU-Setups sind in der SGLang-README beschrieben.
  • Der Kontext (bis 262.144 Tokens) teilt sich Prompt und Ausgabe und kostet zusätzlich Speicher.
  • Quantisierte Varianten für NVIDIA und Apple Silicon sind angekündigt, aber nicht Teil dieses Repos.
Wie finde ich heraus, was mein Rechner hat?
  • Windows: Strg + Umschalt + Esc drücken → Task-Manager → Reiter Leistung → links GPU anklicken. Unten steht Dedizierter GPU-Speicher (das ist dein VRAM). Den Arbeitsspeicher findest du unter Arbeitsspeicher.
  • Mac: Apfel-Menü oben links → Über diesen Mac. Dort stehen Chip (z. B. M2) und Speicher (z. B. 16 GB). Bei Apple-Chips teilen sich Grafik und Prozessor diesen Speicher.
  • Linux: Im Terminal nvidia-smi eingeben (zeigt Grafikkarte und Speicher) und free -h für den Arbeitsspeicher.

Anleitung

Google Colab (im Browser, ohne Installation)

Google Colab ist ein kostenloser Dienst von Google: Du bekommst für ein paar Stunden einen Rechner mit Grafikkarte im Browser. Du brauchst nur ein Google-Konto. Für dieses Modell: nur mit Colab Pro – braucht die L4-GPU (22,5 GB), die Gratis-T4 ist zu klein.

  1. Notebook herunterladen. Klick auf den Knopf und speichere die Datei.

    colab.ipynb herunterladen

  2. Colab öffnen. Geh auf colab.research.google.com und melde dich mit deinem Google-Konto an.
  3. Notebook hochladen. Im Fenster, das erscheint, links auf Hochladen klicken (oder oben Datei → Notebook hochladen) und die Datei colab.ipynb auswählen.
  4. Grafikkarte einschalten. Oben im Menü Laufzeit → Laufzeittyp ändern → bei Hardwarebeschleuniger T4-GPU auswählen (mit Colab Pro: L4 oder A100) → Speichern.
  5. Alles starten. Laufzeit → Alle ausführen (Tastenkürzel Strg + F9). Kommt die Warnung „Dieses Notebook wurde nicht von Google erstellt“, auf Trotzdem ausführen klicken.
  6. Warten. Die Zellen laufen nacheinander durch. Links neben jeder Zelle erscheint ein grüner Haken, wenn sie fertig ist. Installation und Download dauern hier etwa 12 Minuten.
  7. Ausprobieren. Das Ergebnis steht unter der letzten Zelle. Um etwas anderes zu testen, den Text in der Zelle ändern und mit Shift + Enter erneut ausführen. Die letzte Zelle startet einen richtigen Chat mit Eingabefeld.
  8. Aufräumen. Wenn du fertig bist: Laufzeit → Sitzung beenden. Das schont dein kostenloses Kontingent.

Gut zu wissen: Die Gratis-GPU ist begrenzt (meist einige Stunden am Tag). Nach rund 90 Minuten ohne Aktivität trennt Colab die Verbindung, dann alles neu starten.

Windows 10 / 11

Am einfachsten geht es mit Ollama, einem kostenlosen Programm, das KI-Modelle mit einem Befehl startet.

  1. Grafikkartentreiber aktualisieren (nur bei NVIDIA-Karten): Die NVIDIA-App bzw. den aktuellen Treiber installieren. AMD-Karten: aktuellen Adrenalin-Treiber nutzen.
  2. Ollama installieren. Auf ollama.com/download/windows die Datei OllamaSetup.exe herunterladen, doppelklicken und Install wählen. Danach sitzt rechts unten in der Taskleiste ein kleines Lama-Symbol.
  3. Eingabefenster öffnen. Windows-Taste drücken, PowerShell eintippen und Enter drücken. Es öffnet sich ein blaues oder schwarzes Fenster.
  4. Modell starten. Diesen Befehl kopieren (Knopf „Kopieren“), mit Rechtsklick ins Fenster einfügen und Enter drücken:
    ollama run hf.co/unsloth/flint-GGUF:UD-Q4_K_XL
    Beim ersten Mal lädt Ollama das Modell herunter (25 GB (bei 100 MBit/s ca. 33 Min.)). Danach geht es sofort.
  5. Losschreiben. Sobald >>> Send a message erscheint, deine Frage eintippen und Enter drücken. Mit /bye beendest du den Chat.

Zu wenig Speicher? Nimm eine kleinere Variante aus der Tabelle oben, z. B. ollama run hf.co/unsloth/flint-GGUF:UD-Q2_K_XL.

Lieber automatisch? Skript, das die passende Variante selbst auswählt
  1. Beide Dateien in denselben Ordner herunterladen: try_windows.ps1 demo.py
  2. Den Ordner im Explorer öffnen, mit Rechtsklick auf eine freie Stelle In Terminal öffnen wählen.
  3. Diesen Befehl einfügen und Enter drücken:
    powershell -ExecutionPolicy Bypass -File try_windows.ps1

Das Skript installiert Ollama bei Bedarf über winget, misst deinen Grafikspeicher und lädt die passende Variante.

macOS

Ideal sind Macs mit Apple-Chip (M1 bis M5). Ältere Intel-Macs sind sehr langsam.

  1. Ollama installieren. Auf ollama.com/download/mac herunterladen, die Datei öffnen und Ollama in den Ordner Programme ziehen. Ollama einmal starten – oben in der Menüleiste erscheint ein Lama.
  2. Terminal öffnen. Cmd + Leertaste drücken, Terminal eintippen, Enter.
  3. Modell starten. Befehl einfügen (Cmd + V) und Enter:
    ollama run hf.co/unsloth/flint-GGUF:UD-Q4_K_XL
    Beim ersten Mal wird das Modell heruntergeladen (25 GB (bei 100 MBit/s ca. 33 Min.)).
  4. Losschreiben. Frage eintippen, Enter. Mit /bye beenden.
Automatisch die passende Variante wählen

try_mac.sh

cd ~/Downloads
bash try_mac.sh

Linux

  1. Grafikkarte prüfen. nvidia-smi sollte deine Karte anzeigen. Wenn nicht, unter Ubuntu den Treiber installieren und neu starten:
    sudo ubuntu-drivers install
  2. Ollama installieren:
    curl -fsSL https://ollama.com/install.sh | sh
  3. Modell starten:
    ollama run hf.co/unsloth/flint-GGUF:UD-Q4_K_XL
    Mit /bye beenden. Mit ollama ps siehst du, ob das Modell auf der GPU läuft.
  4. Oder automatisch die passende Variante wählen lassen:

    try_linux.sh

    bash try_linux.sh
    # mit Python/transformers statt Ollama:
    MODE=hf bash try_linux.sh

Das kannst du ausprobieren

Schreibe eine Python-Funktion, die überlappende Intervalle zusammenführt, und ergänze Unit-Tests dazu.
Hier ist ein Stacktrace und die betroffene Datei: Finde die Ursache des Fehlers und schlage einen Patch vor.
Erkläre mir die Struktur dieses Repositories und implementiere eine neue Funktion für CSV-Export.

Wenn es hakt

Transformers-Modellcode ist noch nicht enthalten; nutze das mitgelieferte SGLang-Kit.

Für H200 muss das Skript serve_h200.sh statt serve_b300.sh verwendet werden.

Empfohlene Sampling-Werte (Temperatur 1,0, Top-p 0,95, Top-k 20) beibehalten und für schwere Aufgaben mindestens 32.768 Ausgabetokens erlauben.

reasoning_content muss im Gesprächsverlauf erhalten bleiben, sonst leidet die Qualität.

Generierten Code immer prüfen und Tool-Rechte selbst begrenzen.

„out of memory“, Absturz oder der Rechner hängt

Das Modell ist zu groß für deinen Grafikspeicher. Nimm eine kleinere Variante aus der Tabelle oben und schließe andere Programme, vor allem Spiele und Browser mit vielen Tabs.

Es läuft, aber extrem langsam

Wahrscheinlich rechnet der Prozessor statt der Grafikkarte. Bei Ollama zeigt ollama ps in der Spalte PROCESSOR, wie viel auf der GPU läuft. Steht dort „100% CPU“, Grafiktreiber aktualisieren oder eine kleinere Variante nehmen, die komplett in den Grafikspeicher passt.

„ollama“ bzw. „python“ wird nicht gefunden

Das Eingabefenster schließen und neu öffnen, damit es das frisch installierte Programm kennt. Bei Python unter Windows: neu installieren und das Häkchen Add python.exe to PATH setzen.

Windows: „Die Ausführung von Skripts ist auf diesem System deaktiviert“

Das Skript genau mit dem Befehl oben starten: powershell -ExecutionPolicy Bypass -File try_windows.ps1. Das erlaubt die Ausführung nur dieses einen Mal.

Fehlermeldung beim Laden des Modells (Version, „trust_remote_code“, unbekannte Architektur)

Ganz neue Modelle brauchen oft die neueste Programmversion. Bei Ollama: Ollama aktualisieren. Bei Python: pip install -U transformers in der aktivierten Umgebung. Die Model Card nennt meist die genaue Version.

Skripte und Notebook erzeugt Tokenstrom automatisch. Bitte vor dem Ausführen kurz ansehen – sie sind lesbarer Klartext. Lizenz des Modells beachten: apache-2.0.