US-Großbanken sperren KI-Agenten mit Kundenzugangsdaten

Morgan Stanley, JPMorgan, Bank of America und Citi schränken externe KI-Agenten ein. Meist soll künftig nur noch Lesezugriff erlaubt sein.

Branche 22. Okt. 2026 1 Min. Lesezeit Quelle: The Decoder (DE)
Symbolbild, KI-generiert

Worum es geht

Laut Axios (über The Decoder) beschränken große US-Banken den Zugang externer KI-Agenten, die sich mit Kundenzugangsdaten in Konten einloggen. Das verstößt gegen Bankrichtlinien, die persönliche Anmeldung verlangen.

Die wichtigsten Fakten

  • Morgan Stanley blockiert KI-Agenten bereits komplett; JPMorgan, Bank of America und Citi ziehen nach, auch Wells Fargo wird genannt.
  • Die meisten Banken wollen nur noch Lesezugriff erlauben.
  • Viele Banken können nicht unterscheiden, ob ein Agent im Auftrag oder eigenmächtig handelt.
  • Einige Agenten sollen offenbar ohne direkte Nutzeranweisung agieren; Morgan Stanley sah aber keine „abtrünnigen“ Agenten.
  • OpenAI bietet in den USA einen ChatGPT-Service für Finanzaufgaben mit Lesezugriff.

Einordnung

Der Fall zeigt den Konflikt zwischen Agenten per Computer Use und Sicherheits- und Haftungsanforderungen im Finanzsektor. Technisch dürfte das Blockieren schwierig bleiben, standardisierte Schnittstellen mit Berechtigungen wären eine denkbare Lösung.

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