JetBrains Mellum2.1: kleines 12B-MoE-Modell für Coding-Agenten unter Apache 2.0
JetBrains veröffentlicht Mellum2.1 Thinking, ein Denkmodell mit 12 Milliarden Parametern, von denen nur 2,5 Milliarden pro Token aktiv sind. Der Fokus liegt auf Reinforcement Learning in echten Code-Umgebungen: Auf SWE-bench Verified springt es laut JetBrains von 2,0 auf 47,0 Prozent.

Worum es geht
JetBrains, bekannt für IntelliJ IDEA und PyCharm, hat auf Hugging Face das Modell Mellum2.1 Thinking (JetBrains/Mellum2.1-12B-A2.5B-Thinking) veröffentlicht. Es ist ein Mixture-of-Experts-Modell (MoE – viele Teilnetze, von denen pro Token nur wenige rechnen) mit 12 Milliarden Parametern insgesamt und 2,5 Milliarden aktiven. Die Lizenz ist Apache 2.0, also auch kommerziell nutzbar. Laut Modellkarte ist es für komplexe agentische Aufgaben gedacht – etwa in einem Repository arbeiten, Befehle ausführen und Tools aufrufen – sowie für schwierige Probleme in Programmierung, Mathematik und logischem Denken.
Ein Hinweis zum Datum: Die Reddit-Meldung stammt vom 2. November 2026; tech-insider.org nennt als Veröffentlichungsdatum den 8. Oktober 2026. Die Angaben passen nicht eindeutig zusammen; vermutlich ist die Version mit MTP-Kopf neuer.
Was neu ist: Reinforcement Learning in echten Umgebungen
Mellum2.1 ist die Weiterentwicklung von Mellum2 Thinking. Die Architektur blieb gleich, nahezu die gesamte Arbeit floss ins Post-Training, vor allem in Reinforcement Learning (RL – das Modell wird für gute Ergebnisse belohnt). Laut JetBrains wurde RL von einer kurzen Schlussphase zum Hauptteil des Trainings:
- Mehr und härter gefilterte Daten: neue RL-Aufgaben in Mathematik, Wettbewerbsprogrammierung, Naturwissenschaften, Tool-Nutzung und Softwareentwicklung, teils aus offenen Datensätzen, teils selbst gebaut; jede Quelle wurde vor dem Training gefiltert.
- Echte Umgebungen: Für Softwareentwicklung trainiert das Modell in realen Repositories mit Shell und Datei-Editor und wird belohnt, wenn die Tests bestehen.
Nach Millionen von Sandbox-Läufen soll das Modell eine Codebasis erkunden, Dateien bearbeiten und seine Änderungen prüfen können. Tech-insider.org spricht von Tausenden Umgebungen.
Technische Daten
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Parameter | 12B gesamt, 2,5B aktiv |
| Schichten | 28 |
| Experten | 64, davon 8 aktiv |
| Attention | 32 Query-, 4 KV-Köpfe (GQA) |
| Kontext | 131.072 Token |
| Sliding Window | 1.024 in 3 von 4 Schichten |
| Vokabular | 98.304 |
| Präzision | bfloat16 |
Das Modell gibt vor der Antwort sichtbare Gedankengänge in <think>-Blöcken aus. Laut Hugging Face-Dokumentation basiert die Architektur auf Qwen3-MoE mit schichtspezifischen Rotary-Embeddings und abwechselndem Sliding-Window-Attention.
Benchmarks
Alle Werte hat JetBrains selbst mit derselben Pipeline im Thinking-Modus ermittelt; es sind keine unabhängigen Ergebnisse. Verglichen wird mit dem Vorgänger, Gemma 4 (E4B) und Qwen3.5 (9B).
| Benchmark | Mellum2.1 | Mellum2 | Gemma 4 E4B | Qwen3.5 9B |
|---|---|---|---|---|
| LiveCodeBench v6 | 82,0 | 69,4 | 69,4 | 75,4 |
| HumanEval+ | 91,5 | 90,9 | 89,1 | 89,6 |
| MBPP+ | 79,4 | 75,4 | 70,9 | 69,8 |
| AIME 25/26 | 83,3 | 60,1 | 45,0 | 86,7 |
| SWE-bench Verified | 47,0 | 2,0 | 23,0 | 50,0 |
| Terminal-Bench 2.1 | 17,4 | 0,6 | 3,4 | 21,7 |
| SWE-bench Pro | 28,0 | 0,0 | 4,0 | 38,0 |
| BFCL v4 | 62,3 | 49,6 | 52,5 | 58,5 |
| IFEval | 90,6 | 79,5 | 90,8 | 92,4 |
| GPQA Diamond | 64,6 | 51,0 | 53,1 | 77,8 |
| MMLU-Redux | 87,8 | 86,0 | 84,9 | 89,5 |
| HarmBench (niedriger besser) | 8,5 | 21,5 | 38,1 | 6,6 |
Die Sprünge gegenüber Mellum2 sind enorm, vor allem bei den Agenten-Benchmarks. Der Vorgänger lag dort nahe null, was auch daran liegen kann, dass er nicht auf diese Art Agentenarbeit trainiert war. Gegen Qwen3.5 (9B) liegt Mellum2.1 bei Coding (LiveCodeBench, HumanEval+, MBPP+) und Tool-Nutzung (BFCL) vorn, bei Agenten-Benchmarks, Wissen (GPQA Diamond: 64,6 gegen 77,8) und Sicherheit aber hinten. Die Agenten-Tests nutzten das Open-Source-Gerüst Pi v0.73.1 mit Shell- und Dateitools, 114K Kontext und bis zu 16K Token pro Zug.
Betrieb und Geschwindigkeit
Für das Serving empfiehlt die Karte vLLM mit --max-model-len 131072 --reasoning-parser qwen3, für Tool-Calling zusätzlich --enable-auto-tool-choice --tool-call-parser hermes. SGLang und Docker Model Runner werden ebenfalls aufgeführt. Als Sampling-Einstellungen nennt die Karte temperature 0.6, top_p 0.95 und top_k 20, bis 81.920 Ausgabetoken.
GGUF-Builds für llama.cpp, Ollama und LM Studio sind laut Modellkarte noch „bald“ erwartet; tech-insider.org erwähnt allerdings bereits GGUF-Quantisierungen wie Q4_K_M, was die Modellkarte so noch nicht bestätigt.
Neu ist ein MTP-Kopf (Multi-Token Prediction): ein zusätzlicher Transformer-Block, der mit trainiert wird und das nächste Token nach dem gerade gewählten vorhersagt. Das Hauptmodell prüft jeden Vorschlag, die Ausgabe bleibt also unverändert. Laut JetBrains läuft die Dekodierung 1,4–1,8-mal schneller bei etwa 90 % akzeptierten Entwürfen. Voraussetzungen: vLLM ab 0.33 (--speculative-config '{"method": "mtp", "num_speculative_tokens": 1}'), transformers ab 5.20 (use_mtp=True) oder llama.cpp mit der GGUF-Variante (--spec-type draft-mtp --spec-draft-n-max 1). Laut tech-insider.org (Herstellerangabe) bedient das Modell unter hoher Last fast doppelt so viele Token wie Qwen3.5-9B, bei Einzelanfragen macht MTP es etwa 1,6-mal schneller.
Was du zum Ausprobieren brauchst
- Grafikkarte: In bfloat16 belegen 12B Parameter etwa 24 GB; für Quantisierungen auf 4 Bit reichen grob 8–10 GB VRAM (Schätzung), sobald GGUFs verfügbar sind. Da nur 2,5B aktiv sind, ist die Generierung relativ flott.
- Arbeitsspeicher: Bei MoE-Modellen kann ein Teil der Experten im RAM liegen; die Quelle nennt dazu keine Zahlen.
- Speicherplatz: rund 24 GB für die bf16-Gewichte, deutlich weniger für quantisierte Versionen.
- Mac/CPU/Colab: Die Modellkarte verlinkt Google Colab und Kaggle als Notebooks. Für CPU und Mac braucht es voraussichtlich die GGUF-Builds mit llama.cpp oder LM Studio.
Einordnung
Mellum2.1 ist ein sinnvoller Schritt für kleine, schnelle und offen lizenzierte Coding-Agenten, die lokal oder on-premise laufen. Laut tech-insider.org positioniert JetBrains das Modell weniger als Konkurrenz zu den größten proprietären Modellen, sondern als Baustein für Routing, Q&A und Sub-Agenten.
Kritisch: Alle Benchmarks sind selbst gemeldet. JetBrains vergleicht nur mit Gemma 4 (E4B) und Qwen3.5 (9B), nicht mit Codestral, Qwen Coder oder DeepSeek Coder; tech-insider.org weist darauf hin, dass Behauptungen eines Sieges über bestimmte Rivalen ohne unabhängige Tests mit Skepsis zu behandeln sind. Die Karte zeigt zudem selbst, dass Qwen3.5 (9B) bei SWE-bench Verified, Terminal-Bench, GPQA und AIME vorn liegt. Die Sicherheitswerte (XSTest 88,8, HarmBench 8,5) sind besser als beim Vorgänger, aber schlechter als bei Qwen3.5. Für lokale Nutzer wird das Modell richtig praktisch, sobald die GGUF-Builds erscheinen.
Quellen
- Reddit: lokale Modelle & Bild-KI huggingface.co
- tech-insider.org tech-insider.org
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Was kann ich damit machen?
Mellum2.1 Thinking ist ein kompaktes Denkmodell für Programmieraufgaben. Es denkt sichtbar in <think>-Blöcken nach und kann in einem Repository arbeiten: Code lesen, Dateien ändern, Befehle ausführen und Tools aufrufen. Laut JetBrains löst es 47 % bei SWE-bench Verified und 82 % bei LiveCodeBench v6 – selbst gemeldete Werte. Da nur 2,5B Parameter pro Token aktiv sind, ist es schnell und auch auf kleineren GPUs praktikabel. Bei Allgemeinwissen (GPQA Diamond 64,6) liegt es hinter Qwen3.5 (9B), bei reinem Programmieren teils davor. Es ist kein Ersatz für die größten proprietären Modelle, taugt aber gut als schneller lokaler Helfer.
Für wen lohnt es sich?
Interessant für Entwickler, die einen lokalen, frei lizenzierten Coding-Assistenten oder Agenten bauen wollen, und für Teams mit Datenschutzauflagen. Wer nur eine Chat-App ohne Setup will, wartet besser auf die GGUF-Builds für Ollama oder LM Studio.
Ideen: Was du damit anstellen kannst
Gib dem Modell einen Diff oder eine Datei und lass es Fehler, Risiken und fehlende Tests benennen. Der Code verlässt dabei deinen Rechner, was bei firmeninternem Quelltext wichtig sein kann.
Binde das Modell über einen Agenten-Rahmen mit Shell- und Dateitools ein und lass es fehlschlagende Tests analysieren und beheben. Das Modell wurde genau für diese Art Schleife trainiert.
Nutze es für Routineschritte wie Dateisuche, kleine Edits oder Routing, während ein größeres Modell nur die schwierigsten Entscheidungen trifft. So sinken Kosten und Latenz.
Mit dem sichtbaren Denkprozess eignet es sich für Wettbewerbsaufgaben und Knobelmathematik. AIME-25/26-Werte von 83,3 sind selbst gemeldet.
Lass dir Fehlermeldungen erklären und Schritt-für-Schritt-Lösungen zeigen. Der Gedankengang im Think-Block macht nachvollziehbar, wie das Modell zum Ergebnis kommt.
Was dein Rechner braucht
Welche Variante passt zu mir?
Viele Modelle gibt es in mehreren Größen oder „Quantisierungen“. Das sind komprimierte Fassungen: kleiner und schneller, dafür minimal ungenauer. Faustregel: Nimm die größte Variante, deren Speicherbedarf in deinen Grafikspeicher (VRAM) passt. Die Skripte unten wählen das automatisch für dich aus.
| Variante | Download | Braucht ca. | Passende Grafikkarten |
|---|---|---|---|
Q4_K_M Standard |
16 GB | 20 GB | z. B. RTX 3090, RTX 4090, Tesla P40 |
Q6_K |
22 GB | 26 GB | z. B. RTX 5090 |
Q8_0 |
26 GB | 30 GB | z. B. RTX 5090 |
BF16 |
51 GB | 58 GB | z. B. mehrere Profi-GPUs (2× A6000, H100) oder DGX Spark |
Aktuell gibt es laut Modellkarte die bf16-Gewichte (ca. 24 GB), für die man eine große Karte oder vLLM braucht. Quantisierte GGUF-Versionen für llama.cpp, Ollama und LM Studio sollen bald folgen; ein 4-Bit-Build würde grob 8–10 GB VRAM benötigen. Die Variante mit MTP-Kopf lohnt sich, wenn vLLM 0.33+ oder transformers 5.20+ läuft.
- bf16-Gewichte brauchen für 12B Parameter etwa 24 GB VRAM; 4-Bit-Quantisierungen kämen mit etwa 8–10 GB aus (Schätzung).
- Der Kontext von 131.072 Token kostet zusätzlichen Speicher; Sliding-Window in 3 von 4 Schichten dämpft den KV-Cache-Bedarf.
- Für MTP wird vLLM ab 0.33 oder transformers ab 5.20 benötigt.
- Google Colab und Kaggle sind als Notebook-Optionen auf der Modellkarte verlinkt.
- GGUF-Builds für llama.cpp, Ollama und LM Studio sind noch angekündigt.
Wie finde ich heraus, was mein Rechner hat?
- Windows: Strg + Umschalt + Esc drücken → Task-Manager → Reiter Leistung → links GPU anklicken. Unten steht Dedizierter GPU-Speicher (das ist dein VRAM). Den Arbeitsspeicher findest du unter Arbeitsspeicher.
- Mac: Apfel-Menü oben links → Über diesen Mac. Dort stehen Chip (z. B. M2) und Speicher (z. B. 16 GB). Bei Apple-Chips teilen sich Grafik und Prozessor diesen Speicher.
- Linux: Im Terminal
nvidia-smieingeben (zeigt Grafikkarte und Speicher) undfree -hfür den Arbeitsspeicher.
Anleitung
Google Colab (im Browser, ohne Installation)
Google Colab ist ein kostenloser Dienst von Google: Du bekommst für ein paar Stunden einen Rechner mit Grafikkarte im Browser. Du brauchst nur ein Google-Konto. Für dieses Modell: nur mit Colab Pro – braucht die L4-GPU (22,5 GB), die Gratis-T4 ist zu klein.
- Notebook herunterladen. Klick auf den Knopf und speichere die Datei.
- Colab öffnen. Geh auf colab.research.google.com und melde dich mit deinem Google-Konto an.
- Notebook hochladen. Im Fenster, das erscheint, links auf Hochladen klicken (oder oben Datei → Notebook hochladen) und die Datei
colab.ipynbauswählen. - Grafikkarte einschalten. Oben im Menü Laufzeit → Laufzeittyp ändern → bei Hardwarebeschleuniger T4-GPU auswählen (mit Colab Pro: L4 oder A100) → Speichern.
- Alles starten. Laufzeit → Alle ausführen (Tastenkürzel Strg + F9). Kommt die Warnung „Dieses Notebook wurde nicht von Google erstellt“, auf Trotzdem ausführen klicken.
- Warten. Die Zellen laufen nacheinander durch. Links neben jeder Zelle erscheint ein grüner Haken, wenn sie fertig ist. Installation und Download dauern hier etwa 9 Minuten.
- Ausprobieren. Das Ergebnis steht unter der letzten Zelle. Um etwas anderes zu testen, den Text in der Zelle ändern und mit Shift + Enter erneut ausführen. Die letzte Zelle startet einen richtigen Chat mit Eingabefeld.
- Aufräumen. Wenn du fertig bist: Laufzeit → Sitzung beenden. Das schont dein kostenloses Kontingent.
Gut zu wissen: Die Gratis-GPU ist begrenzt (meist einige Stunden am Tag). Nach rund 90 Minuten ohne Aktivität trennt Colab die Verbindung, dann alles neu starten.
Windows 10 / 11
Am einfachsten geht es mit Ollama, einem kostenlosen Programm, das KI-Modelle mit einem Befehl startet.
- Grafikkartentreiber aktualisieren (nur bei NVIDIA-Karten): Die NVIDIA-App bzw. den aktuellen Treiber installieren. AMD-Karten: aktuellen Adrenalin-Treiber nutzen.
- Ollama installieren. Auf ollama.com/download/windows die Datei OllamaSetup.exe herunterladen, doppelklicken und Install wählen. Danach sitzt rechts unten in der Taskleiste ein kleines Lama-Symbol.
- Eingabefenster öffnen. Windows-Taste drücken, PowerShell eintippen und Enter drücken. Es öffnet sich ein blaues oder schwarzes Fenster.
- Modell starten. Diesen Befehl kopieren (Knopf „Kopieren“), mit Rechtsklick ins Fenster einfügen und Enter drücken:
Beim ersten Mal lädt Ollama das Modell herunter (16 GB (bei 100 MBit/s ca. 22 Min.)). Danach geht es sofort.ollama run hf.co/JetBrains/Mellum2.1-12B-A2.5B-Thinking-GGUF:Q4_K_M - Losschreiben. Sobald
>>> Send a messageerscheint, deine Frage eintippen und Enter drücken. Mit/byebeendest du den Chat.
Zu wenig Speicher? Nimm eine kleinere Variante aus der Tabelle oben, z. B. ollama run hf.co/JetBrains/Mellum2.1-12B-A2.5B-Thinking-GGUF:Q4_K_M.
Lieber automatisch? Skript, das die passende Variante selbst auswählt
- Beide Dateien in denselben Ordner herunterladen: try_windows.ps1 demo.py
- Den Ordner im Explorer öffnen, mit Rechtsklick auf eine freie Stelle In Terminal öffnen wählen.
- Diesen Befehl einfügen und Enter drücken:
powershell -ExecutionPolicy Bypass -File try_windows.ps1
Das Skript installiert Ollama bei Bedarf über winget, misst deinen Grafikspeicher und lädt die passende Variante.
macOS
Ideal sind Macs mit Apple-Chip (M1 bis M5). Ältere Intel-Macs sind sehr langsam.
- Ollama installieren. Auf ollama.com/download/mac herunterladen, die Datei öffnen und Ollama in den Ordner Programme ziehen. Ollama einmal starten – oben in der Menüleiste erscheint ein Lama.
- Terminal öffnen. Cmd + Leertaste drücken, Terminal eintippen, Enter.
- Modell starten. Befehl einfügen (Cmd + V) und Enter:
Beim ersten Mal wird das Modell heruntergeladen (16 GB (bei 100 MBit/s ca. 22 Min.)).ollama run hf.co/JetBrains/Mellum2.1-12B-A2.5B-Thinking-GGUF:Q4_K_M - Losschreiben. Frage eintippen, Enter. Mit
/byebeenden.
Linux
- Grafikkarte prüfen.
nvidia-smisollte deine Karte anzeigen. Wenn nicht, unter Ubuntu den Treiber installieren und neu starten:sudo ubuntu-drivers install - Ollama installieren:
curl -fsSL https://ollama.com/install.sh | sh - Modell starten:
Mitollama run hf.co/JetBrains/Mellum2.1-12B-A2.5B-Thinking-GGUF:Q4_K_M/byebeenden. Mitollama pssiehst du, ob das Modell auf der GPU läuft. - Oder automatisch die passende Variante wählen lassen:
bash try_linux.sh # mit Python/transformers statt Ollama: MODE=hf bash try_linux.sh
Das kannst du ausprobieren
Finde den Fehler in dieser Funktion und erkläre die Korrektur: def mean(xs): return sum(xs) / len(xs) - 1Schreibe eine Python-Funktion, die zwei sortierte Listen in linearer Zeit zusammenführt, und ergänze Unit-Tests mit pytest.Erkläre mir Schritt für Schritt, warum diese SQL-Abfrage langsam ist, und schlage einen passenden Index vor: SELECT * FROM orders WHERE LOWER(email) = 'a@b.de';Refaktoriere diese Klasse mit drei verschachtelten if-Blöcken zu sauberem, testbarem Code und begründe deine Änderungen.Du hast Zugriff auf Shell-Tools: Untersuche das Repository, finde, warum der Test test_parse fehlschlägt, und behebe es.
Tipps für bessere Ergebnisse
- Nutze die empfohlenen Sampling-Werte: temperature 0,6, top_p 0,95, top_k 20.
- Lass großzügig Ausgabe zu (max_tokens bis 81.920), damit das Denken nicht abbricht.
- Beschreibe Aufgaben mit konkretem Fehlerbild, Dateipfaden und gewünschtem Ergebnis, besonders im Agentenbetrieb.
- Aktiviere den MTP-Kopf in vLLM für laut JetBrains 1,4–1,8-faches Tempo bei unveränderter Ausgabe.
Wenn es hakt
GGUF-Dateien sind noch nicht auf der Modellkarte verfügbar; für Ollama und LM Studio daher zunächst warten.
Für Tool-Calling muss vLLM mit --enable-auto-tool-choice und --tool-call-parser hermes gestartet werden, sonst werden Werkzeugaufrufe nicht erkannt.
Ohne --reasoning-parser qwen3 landen die Denkblöcke im normalen Antworttext.
Der MTP-Kopf erfordert vLLM 0.33 oder neuer bzw. transformers 5.20 oder neuer; ältere Versionen können ihn nicht nutzen.
Das Denken erzeugt viele Token (empfohlen: max_tokens bis 81.920); die Antworten dauern daher länger als bei Nicht-Denkmodellen.
„out of memory“, Absturz oder der Rechner hängt
Das Modell ist zu groß für deinen Grafikspeicher. Nimm eine kleinere Variante aus der Tabelle oben und schließe andere Programme, vor allem Spiele und Browser mit vielen Tabs.
Es läuft, aber extrem langsam
Wahrscheinlich rechnet der Prozessor statt der Grafikkarte. Bei Ollama zeigt ollama ps in der Spalte PROCESSOR, wie viel auf der GPU läuft. Steht dort „100% CPU“, Grafiktreiber aktualisieren oder eine kleinere Variante nehmen, die komplett in den Grafikspeicher passt.
„ollama“ bzw. „python“ wird nicht gefunden
Das Eingabefenster schließen und neu öffnen, damit es das frisch installierte Programm kennt. Bei Python unter Windows: neu installieren und das Häkchen Add python.exe to PATH setzen.
Windows: „Die Ausführung von Skripts ist auf diesem System deaktiviert“
Das Skript genau mit dem Befehl oben starten: powershell -ExecutionPolicy Bypass -File try_windows.ps1. Das erlaubt die Ausführung nur dieses einen Mal.
Fehlermeldung beim Laden des Modells (Version, „trust_remote_code“, unbekannte Architektur)
Ganz neue Modelle brauchen oft die neueste Programmversion. Bei Ollama: Ollama aktualisieren. Bei Python: pip install -U transformers in der aktivierten Umgebung. Die Model Card nennt meist die genaue Version.
Skripte und Notebook erzeugt Tokenstrom automatisch. Bitte vor dem Ausführen kurz ansehen – sie sind lesbarer Klartext. Lizenz des Modells beachten: apache-2.0.
Frag den KI-Assistenten
Fragen zu diesem Artikel, zur Installation oder zu Hintergründen? Unser Assistent kennt diese Seite und läuft auf unserem eigenen Rechner, nicht in einer fremden Cloud.
Der Assistent ist eine KI (Gemma 4) und kann sich irren – wichtige Angaben bitte in der Quelle prüfen. Fragen werden nur zum Beantworten genutzt und nach einer Stunde gelöscht. Bitte keine persönlichen Daten eingeben.
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