Kolibri: Aleph Alphas offenes deutsch-englisches MoE-Modell mit 78 Mrd. Parametern

Kolibri ist ein englisch-deutsches Mixture-of-Experts-Modell mit 78,1 Mrd. Parametern, von denen nur 3,46 Mrd. pro Token aktiv sind. Es steht als Open Weights unter Apache 2.0 und ist für souveräne Einsätze etwa in Verwaltung, Industrie und Luftfahrt gedacht. Laut Bericht liegt es bei Qualität und Betriebskosten auf der Pareto-Grenze.

Modell-Releases Selbst ausprobieren 26. Okt. 2026 4 Min. Lesezeit Quelle: arXiv cs.CL
Symbolbild, KI-generiert

Worum es geht

Kolibri ist ein englisch-deutsches Sprachmodell, das laut Technical Report als Open Weights unter der Apache-2.0-Lizenz veröffentlicht wird. Hinter dem Bericht steht nach der AI-Zusammenfassung von alphaXiv Aleph Alpha. Das Modell ist für „souveränen“ und spezialisierten Einsatz gebaut, mit Schwerpunkt auf Deutsch und regulierten Bereichen wie öffentlicher Verwaltung, Industrie und Luftfahrt. Die Autoren betonen, dass sie den gesamten Entwicklungsprozess kontrollieren: Daten, Architektur, Trainingsinfrastruktur, Post-Training und Evaluation. Den Link zu den Gewichten nennen die Quellen nicht; ein Hugging-Face-Repo ist daher unbekannt.

Architektur: viel Kapazität, wenig Rechenaufwand

Kolibri ist ein Mixture-of-Experts-Modell (MoE): Jedes Token läuft nur durch ausgewählte Experten-Netzwerke statt durch alle Parameter. Insgesamt sind es 78,1 Mrd. Parameter (grob gesagt die beim Training gelernten Stellschrauben), aktiv pro Token aber nur 3,46 Mrd., also 4,4 %. Jede MoE-Schicht wählt sechs von 384 geroutete Experten und nutzt zusätzlich einen geteilten Experten.

Ein kontrollierter Sparsity-Test hielt die aktiven Parameter bei etwa 3,4 Mrd. und variierte die Gesamtgröße. Von 42,1 auf 82,3 Mrd. verbesserten sich alle Qualitätsmetriken, von 82,3 auf 122,6 Mrd. nur noch wenig. Beim Decoding waren die Varianten mit 82,3 und 122,6 Mrd. bei 4k Kontext 13 % bzw. 32 % langsamer als die kleinste, bei 256k Kontext 4 % bzw. 12 %. Auf zwei H100-GPUs passten bei der 122,6-Mrd.-Variante drei gleichzeitige Anfragen mit 256k Tokens, bei der 82,3-Mrd.-Variante 18. Daher zielten die Autoren auf rund 80 Mrd. Gesamtparameter.

Zweiter Baustein ist hybride Attention: 10 Blöcke mit voller Attention, 40 mit Sliding-Window-Attention über die 512 vorangehenden Tokens. In einem Proxy-Vergleich bei gleichem Trainingsaufwand verbesserten sich laut Autoren die Long-Context-Werte ohne Verlust bei Pre-Training-Benchmarks. Allerdings unterschieden sich die verglichenen Modelle auch in Trainingslänge und Positionskodierung.

Training

Trainiert wurde mit 24 Billionen Tokens über Pre-Training, Mid-Training und Kontexterweiterung. Deutsch macht mehr als 20 % aus. Um diesen Anteil zu erreichen, kamen zu vorhandenen deutschen Datensätzen mehr als 2 Billionen deutsche Tokens hinzu, aus einer eigenen Web-Kuratierungs-Pipeline und synthetischer Erzeugung. Das Post-Training kombiniert Supervised Fine-Tuning mit kuratierten deutschen und englischen Daten mit Reinforcement Learning auf über 1,2 Mio. intern kuratierten Aufgaben (Reasoning, Tool-Nutzung, Instruktionsbefolgung, Code, Retrieval).

Kolibri baut auf Kolibri Origin auf, einer früheren Iteration, die die Pipeline im großen Maßstab validierte. Beide stammen aus der „Model Factory“, die Daten, Experimente, Training, Evaluation und Deployment über versionierte Workflows verbindet. Das soll Nachvollziehbarkeit und Wiederholbarkeit sichern und wurde mit Blick auf Regulierung entworfen – laut alphaXiv aber ohne Zertifizierung oder Garantie für das Verhalten nachgelagerter Systeme.

Ergebnisse

Vergleich Kolibri Origin Kolibri
Englisch gesamt 54,1 % 75,5 %
Deutsch gesamt 46,4 % 70,8 %
Durchsatz – 2,7×

„Overall“ ist der ungewichtete Mittelwert der Kategorien-Durchschnitte; Englisch mittelt acht Kategorien, Deutsch die vier Kategorien mit deutschen Benchmarks. Der Durchsatz wurde auf acht B200-GPUs bei 16k Kontext gemessen, in UTF-8-Bytes pro Sekunde und GPU, mit FP8-Gewichten und -KV-Cache, während die Qualitätswerte der Baselines meist aus BF16-Checkpoints stammen. Das ist ein Proxy für hohe Parallelität, kein Maß für Latenz, Gesamtkosten oder Energie.

Unter den getesteten offenen Modellen liegt Kolibri auf der Pareto-Grenze: Kein Modell bietet bei gleichem Durchsatz höhere Qualität oder bei gleicher Qualität höheren Durchsatz. Gegenüber Qwen3.5 35B-A3B (3 Mrd. aktiv) liegt Kolibri 0,8 Punkte höher in Englisch und 1,0 in Deutsch; beide liegen auf der Grenze. Das dichte Qwen3.8 mit 27 Mrd. Parametern erzielt insgesamt mehr, aktiviert aber fast achtmal so viele Parameter.

Was du zum Ausprobieren brauchst

Die Quellen nennen keine Anforderungen für Endnutzer. Als grobe Schätzung: 78,1 Mrd. Parameter brauchen bei 4-bit-Quantisierung etwa 45–50 GB Speicher, also mehrere Consumer-GPUs oder viel Arbeitsspeicher mit Offloading. Wegen nur 3,46 Mrd. aktiver Parameter ist die Generierung vergleichsweise schnell, sofern die Gewichte im RAM liegen. Die Benchmarks des Berichts liefen auf B200- und H100-Servern.

Einordnung

Kolibri ist ein seltenes offenes Modell mit explizitem Deutsch-Fokus unter permissiver Lizenz, was für Behörden und Industrie mit Datenschutz- und Souveränitätsanforderungen relevant ist. Die effiziente MoE-Auslegung adressiert Betriebskosten. Kritisch bleibt: Alle Zahlen stammen aus dem eigenen Bericht; die Verbesserung gegenüber Kolibri Origin hat keine einzelne Ursache, da viele Stufen gleichzeitig geändert wurden. Die Pareto-Aussage gilt nur für die ausgewählten Modelle und das gewählte Messsetup, und stärkere dichte Modelle wie Qwen3.8 schneiden insgesamt besser ab. Ob das Modell in der Praxis überzeugt, müssen unabhängige Tests zeigen.

Quellen

#kolibri#aleph-alpha#moe#deutsch#open-weights
Originalquelle lesen

Selbst ausprobieren: Kolibri

Schritt für Schritt erklärt, auch ohne Vorkenntnisse – auf deinem Rechner oder kostenlos im Browser.

Was kann ich damit machen?

Kolibri ist ein Chat- und Assistenzmodell für Deutsch und Englisch. Es wurde auf Reasoning, Tool-Nutzung, Instruktionsbefolgung, Code und Retrieval trainiert. Lokal kannst du damit Texte verfassen, Fragen beantworten und Dokumente bearbeiten, ohne Daten aus der Hand zu geben.

Für wen lohnt es sich?

Interessant für Entwickler und Organisationen, die ein offenes, deutschsprachig starkes Modell selbst betreiben wollen. Für Einsteiger mit schwacher Hardware eher nicht geeignet, da das Modell 78 Mrd. Parameter hat.

Größe78,1 Mrd. Parameter (3,46 Mrd. aktiv)
Download48 GB (bei 100 MBit/s ca. 63 Min.)
Lizenzapache-2.0
ArtSprachmodell (Text-Chat)

Was dein Rechner braucht

Grafikkarte (NVIDIA), komplett im VRAM mind. 32 GB VRAM, empfohlen 54 GBz. B. mehrere Profi-GPUs (2× A6000, H100) oder DGX Spark – am schnellsten; mit weniger VRAM siehe nächste Zeile
Grafikkarte + Arbeitsspeicher (MoE-Offloading) ab ca. 6 GB VRAM + 64 GB RAMdie Experten liegen im Arbeitsspeicher, nur der Kern auf der Grafikkarte (llama.cpp/LM Studio). Langsamer als komplett im VRAM, aber auf normalen PCs machbar
Mac (Apple Silicon M1–M5) ab 96 GB gemeinsamer SpeicherGrafik und Prozessor teilen sich den Speicher – etwa 70 % davon kann das Modell nutzen
Nur Prozessor (ohne Grafikkarte) Ohne Grafikkarte flüssig nutzbargeschätzt 11 Wörter pro Sekunde auf einem aktuellen Desktop-PC (MoE: nur 3.46 Mrd. Parameter pro Wort aktiv). Dafür mindestens 64 GB Arbeitsspeicher.
Speicherplatz ca. 50 GB freiModell-Download plus Programme
Google Colab nur mit Colab Probraucht eine A100 mit 40 GB

Welche Variante passt zu mir?

Viele Modelle gibt es in mehreren Größen oder „Quantisierungen“. Das sind komprimierte Fassungen: kleiner und schneller, dafür minimal ungenauer. Faustregel: Nimm die größte Variante, deren Speicherbedarf in deinen Grafikspeicher (VRAM) passt. Die Skripte unten wählen das automatisch für dich aus.

VarianteDownloadBraucht ca.Passende Grafikkarten
Q2_K 29 GB32 GBz. B. 2× RTX 3090/4090 oder RTX A6000
Q3_K_M 38 GB42 GBz. B. 2× RTX 3090/4090 oder RTX A6000
Q4_K_M Standard 48 GB54 GBz. B. mehrere Profi-GPUs (2× A6000, H100) oder DGX Spark
Q5_K_M 56 GB62 GBz. B. mehrere Profi-GPUs (2× A6000, H100) oder DGX Spark
Q6_K 64 GB72 GBz. B. mehrere Profi-GPUs (2× A6000, H100) oder DGX Spark
Q8_0 83 GB92 GBz. B. mehrere Profi-GPUs (2× A6000, H100) oder DGX Spark

Die Quelle nennt keine Varianten oder Quantisierungen. Allgemeine Empfehlung: eine 4-bit-Quantisierung, sobald verfügbar; sie braucht grob 45–50 GB Speicher. Der Bericht selbst nutzte FP8 für Durchsatzmessungen.

  • Der Bericht maß Durchsatz auf acht B200-GPUs mit FP8-Gewichten und FP8-KV-Cache.
  • Bei verwandten Varianten passten auf zwei H100 mehrere 256k-Anfragen; der Kontext kostet viel Speicher.
  • Nur 3,46 Mrd. Parameter sind pro Token aktiv, daher ist die Generierung relativ schnell, wenn alle Gewichte in den Speicher passen.
  • Geschätzt grob 48 GB VRAM/RAM bei 4-bit; ein Betrieb mit Experten im Arbeitsspeicher ist denkbar, aber in der Quelle nicht belegt.

Groß (78,1 Mrd. Parameter, MoE): komplett auf der Grafikkarte braucht es viel VRAM, mit MoE-Offloading reicht eine normale Grafikkarte plus viel Arbeitsspeicher (siehe Tabelle). Colab Free reicht nicht.

Wie finde ich heraus, was mein Rechner hat?
  • Windows: Strg + Umschalt + Esc drücken → Task-Manager → Reiter Leistung → links GPU anklicken. Unten steht Dedizierter GPU-Speicher (das ist dein VRAM). Den Arbeitsspeicher findest du unter Arbeitsspeicher.
  • Mac: Apfel-Menü oben links → Über diesen Mac. Dort stehen Chip (z. B. M2) und Speicher (z. B. 16 GB). Bei Apple-Chips teilen sich Grafik und Prozessor diesen Speicher.
  • Linux: Im Terminal nvidia-smi eingeben (zeigt Grafikkarte und Speicher) und free -h für den Arbeitsspeicher.

Anleitung

Google Colab (im Browser, ohne Installation)

Google Colab ist ein kostenloser Dienst von Google: Du bekommst für ein paar Stunden einen Rechner mit Grafikkarte im Browser. Du brauchst nur ein Google-Konto. Für dieses Modell: nur mit Colab Pro – braucht eine A100 mit 40 GB.

  1. Notebook herunterladen. Klick auf den Knopf und speichere die Datei.

    colab.ipynb herunterladen

  2. Colab öffnen. Geh auf colab.research.google.com und melde dich mit deinem Google-Konto an.
  3. Notebook hochladen. Im Fenster, das erscheint, links auf Hochladen klicken (oder oben Datei → Notebook hochladen) und die Datei colab.ipynb auswählen.
  4. Grafikkarte einschalten. Oben im Menü Laufzeit → Laufzeittyp ändern → bei Hardwarebeschleuniger T4-GPU auswählen (mit Colab Pro: L4 oder A100) → Speichern.
  5. Alles starten. Laufzeit → Alle ausführen (Tastenkürzel Strg + F9). Kommt die Warnung „Dieses Notebook wurde nicht von Google erstellt“, auf Trotzdem ausführen klicken.
  6. Warten. Die Zellen laufen nacheinander durch. Links neben jeder Zelle erscheint ein grüner Haken, wenn sie fertig ist. Installation und Download dauern hier etwa 20 Minuten.
  7. Ausprobieren. Das Ergebnis steht unter der letzten Zelle. Um etwas anderes zu testen, den Text in der Zelle ändern und mit Shift + Enter erneut ausführen. Die letzte Zelle startet einen richtigen Chat mit Eingabefeld.
  8. Aufräumen. Wenn du fertig bist: Laufzeit → Sitzung beenden. Das schont dein kostenloses Kontingent.

Gut zu wissen: Die Gratis-GPU ist begrenzt (meist einige Stunden am Tag). Nach rund 90 Minuten ohne Aktivität trennt Colab die Verbindung, dann alles neu starten.

Windows 10 / 11

Am einfachsten geht es mit Ollama, einem kostenlosen Programm, das KI-Modelle mit einem Befehl startet.

  1. Grafikkartentreiber aktualisieren (nur bei NVIDIA-Karten): Die NVIDIA-App bzw. den aktuellen Treiber installieren. AMD-Karten: aktuellen Adrenalin-Treiber nutzen.
  2. Ollama installieren. Auf ollama.com/download/windows die Datei OllamaSetup.exe herunterladen, doppelklicken und Install wählen. Danach sitzt rechts unten in der Taskleiste ein kleines Lama-Symbol.
  3. Eingabefenster öffnen. Windows-Taste drücken, PowerShell eintippen und Enter drücken. Es öffnet sich ein blaues oder schwarzes Fenster.
  4. Modell starten. Diesen Befehl kopieren (Knopf „Kopieren“), mit Rechtsklick ins Fenster einfügen und Enter drücken:
    ollama run hf.co/Hob-forge/Kolibri-1-GGUF:Q4_K_M
    Beim ersten Mal lädt Ollama das Modell herunter (48 GB (bei 100 MBit/s ca. 63 Min.)). Danach geht es sofort.
  5. Losschreiben. Sobald >>> Send a message erscheint, deine Frage eintippen und Enter drücken. Mit /bye beendest du den Chat.

Zu wenig Speicher? Nimm eine kleinere Variante aus der Tabelle oben, z. B. ollama run hf.co/Hob-forge/Kolibri-1-GGUF:Q2_K.

Lieber automatisch? Skript, das die passende Variante selbst auswählt
  1. Beide Dateien in denselben Ordner herunterladen: try_windows.ps1 demo.py
  2. Den Ordner im Explorer öffnen, mit Rechtsklick auf eine freie Stelle In Terminal öffnen wählen.
  3. Diesen Befehl einfügen und Enter drücken:
    powershell -ExecutionPolicy Bypass -File try_windows.ps1

Das Skript installiert Ollama bei Bedarf über winget, misst deinen Grafikspeicher und lädt die passende Variante.

macOS

Ideal sind Macs mit Apple-Chip (M1 bis M5). Ältere Intel-Macs sind sehr langsam.

  1. Ollama installieren. Auf ollama.com/download/mac herunterladen, die Datei öffnen und Ollama in den Ordner Programme ziehen. Ollama einmal starten – oben in der Menüleiste erscheint ein Lama.
  2. Terminal öffnen. Cmd + Leertaste drücken, Terminal eintippen, Enter.
  3. Modell starten. Befehl einfügen (Cmd + V) und Enter:
    ollama run hf.co/Hob-forge/Kolibri-1-GGUF:Q4_K_M
    Beim ersten Mal wird das Modell heruntergeladen (48 GB (bei 100 MBit/s ca. 63 Min.)).
  4. Losschreiben. Frage eintippen, Enter. Mit /bye beenden.
Automatisch die passende Variante wählen

try_mac.sh

cd ~/Downloads
bash try_mac.sh

Linux

  1. Grafikkarte prüfen. nvidia-smi sollte deine Karte anzeigen. Wenn nicht, unter Ubuntu den Treiber installieren und neu starten:
    sudo ubuntu-drivers install
  2. Ollama installieren:
    curl -fsSL https://ollama.com/install.sh | sh
  3. Modell starten:
    ollama run hf.co/Hob-forge/Kolibri-1-GGUF:Q4_K_M
    Mit /bye beenden. Mit ollama ps siehst du, ob das Modell auf der GPU läuft.
  4. Oder automatisch die passende Variante wählen lassen:

    try_linux.sh

    bash try_linux.sh
    # mit Python/transformers statt Ollama:
    MODE=hf bash try_linux.sh

Das kannst du ausprobieren

Fasse diesen Verwaltungsbescheid in einfacher Sprache auf fünf Sätzen zusammen.
Schreibe eine formelle E-Mail an das Bauamt mit der Bitte um Fristverlängerung.
Erkläre den Unterschied zwischen Wartungsintervall und Inspektionsintervall in der Luftfahrt und gib ein Beispiel.

Wenn es hakt

Die Quellen nennen kein Hugging-Face-Repo und keine GGUF-Dateien; prüfe die offizielle Veröffentlichung des Herstellers.

MoE-Modelle brauchen Software-Unterstützung der Architektur (viele Experten, hybride Attention); aktuelle Versionen von vLLM/SGLang bzw. llama.cpp sind nötig.

Alle Qualitätsangaben stammen vom Hersteller; teste mit eigenen deutschen Beispielen.

Der gesamte Speicherbedarf richtet sich nach der Gesamtgröße (78,1 Mrd.), nicht nach den aktiven Parametern.

„out of memory“, Absturz oder der Rechner hängt

Das Modell ist zu groß für deinen Grafikspeicher. Nimm eine kleinere Variante aus der Tabelle oben und schließe andere Programme, vor allem Spiele und Browser mit vielen Tabs.

Es läuft, aber extrem langsam

Wahrscheinlich rechnet der Prozessor statt der Grafikkarte. Bei Ollama zeigt ollama ps in der Spalte PROCESSOR, wie viel auf der GPU läuft. Steht dort „100% CPU“, Grafiktreiber aktualisieren oder eine kleinere Variante nehmen, die komplett in den Grafikspeicher passt.

„ollama“ bzw. „python“ wird nicht gefunden

Das Eingabefenster schließen und neu öffnen, damit es das frisch installierte Programm kennt. Bei Python unter Windows: neu installieren und das Häkchen Add python.exe to PATH setzen.

Windows: „Die Ausführung von Skripts ist auf diesem System deaktiviert“

Das Skript genau mit dem Befehl oben starten: powershell -ExecutionPolicy Bypass -File try_windows.ps1. Das erlaubt die Ausführung nur dieses einen Mal.

Fehlermeldung beim Laden des Modells (Version, „trust_remote_code“, unbekannte Architektur)

Ganz neue Modelle brauchen oft die neueste Programmversion. Bei Ollama: Ollama aktualisieren. Bei Python: pip install -U transformers in der aktivierten Umgebung. Die Model Card nennt meist die genaue Version.

Skripte und Notebook erzeugt Tokenstrom automatisch. Bitte vor dem Ausführen kurz ansehen – sie sind lesbarer Klartext. Lizenz des Modells beachten: apache-2.0.

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