Liquid AI LFM3: Winzige 2B-Modelle für Sprache, Bild und Video in Ollama
In der Ollama-Bibliothek sind drei neue Modelle der LFM3-Familie von Liquid AI aufgetaucht: Audio, Omni und Vision-Language, alle rund 2 Milliarden Parameter groß. Sie hören, sehen und sprechen lokal auf Laptops und Edge-Geräten, unterstützen Deutsch und stehen unter der LFM Open License v1.0.

Worum es geht
In der Ollama-Bibliothek sind am 27. Oktober 2026 drei neue Modelle aus der LFM3-Familie von Liquid AI erschienen: lfm3-audio, lfm3-omni und lfm3-vl. Alle drei sind mit rund 2 Milliarden Parametern sehr klein – Parameter sind grob gesagt die Stellschrauben, die ein Modell beim Training gelernt hat. Sie sind für den Einsatz direkt auf dem Gerät gedacht, also auf Laptops, Handys und anderer Edge-Hardware (Edge heißt: die Berechnung passiert lokal und nicht in der Cloud). Nach Angaben der Modellseiten gehört zur LFM3-Familie außerdem Base-, Text- und Decision-Modelle; diese sind hier aber nicht Thema.
Start per Kommandozeile: ollama run lfm3-audio, ollama run lfm3-omni oder ollama run lfm3-vl. Die Download-Zahlen sind zum Zeitpunkt der Meldung noch minimal (11 bis 24), die Modelle wurden vor gut 30 Minuten eingestellt.
LFM3-Audio-2B: Sprechen, Zuhören, Übersetzen
LFM3-Audio-2B ist das Hauptmodell dieser Meldung. Es nimmt Text oder Audio entgegen und antwortet mit Text, gesprochener Sprache oder beidem gemischt. Laut Beschreibung kann es:
- Sprachchat: Du stellst eine Frage laut und bekommst die Antwort gestreamt als Text und Sprache. Bei reinen Textantworten kann das Modell vor der Antwort „nachdenken“.
- Mehrsprachige Sprachverarbeitung: Sprache transkribieren (in Text umwandeln), synthetisieren (aus Text erzeugen) und übersetzen, in 18 Sprachen. Die Liste enthält Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Chinesisch, Arabisch und weitere. Englisch ist als britische und amerikanische Variante aufgeführt, daher zählt die Tabelle 19 Einträge für 18 Sprachen.
- Audioverständnis: Aufnahmen interpretieren und Fragen zu Sprache, Geräuschen und Ereignissen darin beantworten.
- Tool Calling: Gesprochene Wünsche werden in Werkzeugaufrufe übersetzt, um Apps oder Geräte zu steuern – mit Text oder Sprache als Begleitung.
Neu gegenüber dem Vorgänger LFM2.5-Audio sind ein hauseigener Audio-Encoder (der Teil, der Töne in eine für das Modell verarbeitbare Form bringt) und der Audio-Tokenizer „LiquidCodec“ (er zerlegt Sprache in diskrete Bausteine, sogenannte Token). Das soll die Sprachqualität verbessern – ein Herstellerversprechen, Messwerte liefert die Seite nicht.
Technische Eckdaten
| Eigenschaft | LFM3-Audio-2B | LFM3-Omni-2B | LFM3-VL-2B |
|---|---|---|---|
| Parameter | 2B | 2,17B | 1,92B (1,73B Sprachmodell, 164M Vision-Encoder, 25M Projektor) |
| Eingabe | Text, Audio (16 kHz) | Text, Bild, Video (mit/ohne Ton), Audio | Text, Bild, Video (soon) |
| Ausgabe | Text, Sprache (24 kHz), gemischt | Text, Sprache, gemischt | Text |
| Kontext | 32K Token | 32K Token | 128K Token |
| Fähigkeiten laut Ollama | tools, audio | vision, tools, audio | vision, tools, thinking |
Der Kontext ist die Textmenge, die das Modell auf einmal im Blick behalten kann (Eingabe und Ausgabe zusammen). Das Audio-Modell arbeitet im Streaming-Modus: Es kodiert Audio kausal (nur anhand des bereits Gehörten), füllt den Kontext schrittweise und erzeugt Sprache fortlaufend. Dadurch können Antworten starten, noch bevor die Eingabe komplett verarbeitet ist.
LFM3-Omni-2B: Alles in einem Modell
Omni ist laut Liquid AI das erste omni-modale Modell der LFM3-Familie. Es versteht Text, Bilder, Video und Audio und antwortet in Text und Sprache. Der Anspruch: Ein Modell ersetzt eine sonst übliche Kette aus ASR (Spracherkennung), Vision-Language-Modell, Sprachmodell und TTS (Text-to-Speech). Bei Videos mit Ton sieht und hört es gleichzeitig, kann also Fragen beantworten, die beides brauchen. Bilder und Videos werden in nativer Auflösung verarbeitet; jeder 2×2-Block an Bildausschnitten (Patches) wird zu einem Sprach-Token, Video wird mit 2 Bildern pro Sekunde abgetastet. Der Text-Wortschatz umfasst 128.000 Token. Texte versteht das Modell in 16 Sprachen, darunter Deutsch; die Sprachausgabe deckt dieselben Sprachen wie das Audio-Modell ab. Thinking wird ausdrücklich nicht unterstützt.
LFM3-VL-2B: Bildverständnis mit Denkmodus
Das Vision-Language-Modell kombiniert das LFM3-Sprachmodell mit einem neuen eigenen Vision-Encoder. Neu sind laut Seite:
- Videoverständnis – als „soon“ gekennzeichnet, also noch nicht verfügbar. Es wäre das erste LFM-Visionmodell mit Videoeingabe.
- Thinking: Das Modell überlegt Schritt für Schritt vor der Antwort, was bei Mathe, Diagrammen und mehrstufigen Aufgaben helfen soll.
- Räumliches Denken: Objekte finden und ihre Lage zueinander einschätzen, gedacht als Grundlage für Robotik.
Architektonisch besteht das Modell aus 24 Schichten: 13 gated Short Convolutions, 5 Sliding-Window-Attention- und 6 Global-Attention-Schichten – ein Mix, der weniger rechenintensiv sein soll als reine Attention-Modelle. Der Kontext beträgt 128K Token. Einsatzgebiete laut Hersteller: Dokumente, Diagramme und App-Bildschirme lesen, Objekte in Bildern finden, räumliches Denken für Roboter. Nicht empfohlen für Coding, Mehrfach-Dialoge oder komplexes Schlussfolgern.
Was du zum Ausprobieren brauchst
Die Quelle nennt keine VRAM-Werte. Bei rund 2 Milliarden Parametern ist als grobe Schätzung bei 4-bit-Quantisierung mit etwa 3 GB Grafik- oder Arbeitsspeicher zu rechnen, mehr bei längerem Kontext. Das sollte auf einem normalen Laptop ohne dedizierte Grafikkarte, auf einem Mac mit Apple Silicon oder per CPU möglich sein; die Geschwindigkeit hängt aber von deiner Hardware ab. Plane einige GB freien Speicherplatz ein. Für Sprachchat brauchst du Mikrofon und Lautsprecher bzw. eine Oberfläche, die Audio-Ein- und -Ausgabe an Ollama anbindet; wie weit Ollama selbst die Sprachausgabe unterstützt, geht aus der Seite nicht hervor.
Einordnung
Dass ein 2B-Modell Spracheingabe, Sprachausgabe und – bei Omni – Bild und Video in einem Netz vereint, ist für lokale Assistenten interessant: Es spart die Kette aus mehreren Modellen und damit Speicher und Latenz. Deutsch wird sowohl bei Text als auch Sprache unterstützt. Offen bleibt, wie gut die Qualität tatsächlich ist: Die Ollama-Seiten enthalten keine Benchmarks, Vergleiche mit Konkurrenten oder Hörproben, alle Qualitätsangaben sind Herstellerversprechen. Der Hersteller warnt selbst, dass die Modelle für wissensintensive Aufgaben auf Suche oder Retrieval angewiesen sind und wegen ihrer Größe nicht für agentisches Coding oder komplexe mehrstufige Aufgaben taugen. Die LFM Open License v1.0 ist eine eigene Lizenz; wer kommerziell einsetzen will, sollte ihre Bedingungen vorher lesen. Außerdem ist das Videofeature von VL noch nicht verfügbar.
Quellen
- Ollama-Bibliothek ollama.com
- Ollama-Bibliothek ollama.com
- Ollama-Bibliothek ollama.com
- Hugging Face Trending huggingface.co
- MarkTechPost marktechpost.com
- r/LocalLLaMA huggingface.co
- Unite.AI unite.ai
- Hacker News liquid.ai
- r/LocalLLaMA huggingface.co
- Google News (ES) news.google.com
- Google News (DE) news.google.com
- r/LocalLLaMA huggingface.co
- Google News (IT) news.google.com
Selbst ausprobieren: LFM3-Audio-2B
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Was kann ich damit machen?
LFM3-Audio-2B ist ein kleines Modell für Sprache. Es nimmt Text oder Audio entgegen und antwortet mit Text, gesprochener Sprache oder beidem gemischt. Du kannst ihm also eine Frage laut stellen und die Antwort als Text und Sprache bekommen. Es kann Sprache in Text umwandeln (transkribieren), aus Text Sprache erzeugen (synthetisieren) und übersetzen. Das klappt in 18 Sprachen, darunter Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Chinesisch und Arabisch. Außerdem kann es Aufnahmen auswerten und Fragen zu Sprache, Geräuschen und Ereignissen beantworten. Gesprochene Wünsche kann es in Werkzeugaufrufe (Tool Calling) übersetzen, um Apps oder Geräte zu steuern. Mit nur etwa 2 Milliarden Parametern ist es für Laptops und andere Geräte gedacht. Wie gut es im Vergleich zu bekannten Alternativen ist, lässt sich noch nicht sagen: Die Ollama-Seite nennt keine Messwerte und keine Hörproben. Für Faktenwissen, Coding oder lange, mehrstufige Aufgaben ist es laut Hersteller nicht gemacht.
Für wen lohnt es sich?
Ausprobieren lohnt sich, wenn du neugierig auf lokale Sprachassistenten bist, gern bastelst oder Übersetzen und Transkribieren ohne Cloud testen willst. Auch für kleine Sprachsteuerungs-Projekte ist es interessant. Eher nichts ist es für dich, wenn du verlässliches Faktenwissen, Programmierhilfe oder komplexe Mehrschritt-Aufgaben brauchst. Wenn du nur einen fertigen Alltags-Assistenten per Klick willst, ist es auch (noch) nichts: Ob Sprachein- und -ausgabe direkt in Ollama laufen, ist offen.
Ideen: Was du damit anstellen kannst
Du tippst oder sprichst einen Satz auf Deutsch und lässt ihn in eine der 18 Sprachen übersetzen. So übst du vor dem Urlaub Sätze wie „Wo ist der Bahnhof?“. Mit Sprachausgabe hörst du dazu, wie der Satz klingt, sofern deine Oberfläche das unterstützt.
Du gibst eine eigene Aufnahme, etwa eine Notiz oder Einkaufsliste, und bittest um eine Transkription. Danach lässt du sie zusammenfassen. Das passiert lokal, deine Aufnahmen bleiben also auf dem Rechner.
Du sagst „Mach das Licht aus“ und das Modell erzeugt daraus einen Werkzeugaufruf. Ein kleines Skript führt ihn aus, zum Beispiel für eine Lampe oder Heizung. Das ist ein guter Bastelstart für einen eigenen Offline-Assistenten.
Du schreibst einen kurzen Begrüßungstext und lässt ihn als Sprache ausgeben. So testest du, ob die Stimme für dein Hobbyprojekt taugt. Hör genau hin: Die Sprachqualität ist bisher nur ein Herstellerversprechen.
Du spielst eine kurze Aufnahme vor, etwa ein Gespräch oder Umgebungsgeräusche, und fragst, was zu hören ist. Das ist nützlich, um Audioverständnis auszuprobieren. Plane aber Fehler ein, denn Messwerte gibt es keine.
Du übst eine Fremdsprache im Gespräch und lässt dir Antworten sprechen. Bitte das Modell, einfache Sätze zu nutzen und dich zu korrigieren. Für Smalltalk reicht das, für Grammatik-Feinheiten solltest du gegenprüfen.
Was dein Rechner braucht
Werte geschätzt aus der Modellgröße – die Model Card kann genauere Angaben enthalten.
Welche Variante passt zu mir?
Viele Modelle gibt es in mehreren Größen oder „Quantisierungen“. Das sind komprimierte Fassungen: kleiner und schneller, dafür minimal ungenauer. Faustregel: Nimm die größte Variante, deren Speicherbedarf in deinen Grafikspeicher (VRAM) passt. Die Skripte unten wählen das automatisch für dich aus.
| Variante | Download | Braucht ca. | Passende Grafikkarten |
|---|---|---|---|
4-bit (Q4) Standard |
1,2 GB | 2,5 GB | fast jede Grafikkarte ab 4 GB (z. B. GTX 1650, RTX 3050) |
8-bit (Q8) |
2,1 GB | 3,5 GB | fast jede Grafikkarte ab 4 GB (z. B. GTX 1650, RTX 3050) |
16-bit (Original) |
4 GB | 5,5 GB | z. B. RTX 2060, RTX 3050 8 GB, RX 6600 |
Für LFM3-Audio gibt es laut Quelle nur die eine 2B-Größe. Nimm es, wenn es um reine Sprachaufgaben geht. Wenn du auch Bilder oder Videos einbeziehen willst, passt lfm3-omni besser (Text, Bild, Video, Audio rein; Text und Sprache raus). Für Bildverständnis mit Thinking-Modus und langem Kontext (128K) ist lfm3-vl gedacht; es antwortet nur mit Text. Zur Quantisierung nennt die Quelle nichts Genaues. Als grobe Schätzung gilt: Eine 4-bit-Variante braucht bei 2B Parametern etwa 3 GB Speicher. Fang mit der Standardvariante an, die `ollama run lfm3-audio` lädt.
- Die Quelle nennt keine VRAM-Werte. Grobe Schätzung bei 4-bit-Quantisierung (die Zahlen im Modell werden dabei knapp gespeichert): etwa 3 GB Grafik- oder Arbeitsspeicher, mehr bei längerem Kontext.
- Das Modell ist für Laptops, Handys und andere Edge-Hardware gedacht. Ein normaler Laptop ohne eigene Grafikkarte, ein Mac mit Apple Silicon oder reiner CPU-Betrieb sollten möglich sein. Wie schnell es läuft, hängt von deiner Hardware ab.
- Der Kontext von LFM3-Audio beträgt 32K Token. Das ist die Menge, die das Modell auf einmal im Blick behält. Je länger der Kontext, desto mehr Speicher brauchst du. Lange Audioaufnahmen füllen ihn schneller.
- Audio-Eingabe wird mit 16 kHz verarbeitet, Sprachausgabe kommt mit 24 kHz. Für Sprachchat brauchst du Mikrofon und Lautsprecher.
- Plane einige GB freien Speicherplatz für den Download ein.
Wie finde ich heraus, was mein Rechner hat?
- Windows: Strg + Umschalt + Esc drücken → Task-Manager → Reiter Leistung → links GPU anklicken. Unten steht Dedizierter GPU-Speicher (das ist dein VRAM). Den Arbeitsspeicher findest du unter Arbeitsspeicher.
- Mac: Apfel-Menü oben links → Über diesen Mac. Dort stehen Chip (z. B. M2) und Speicher (z. B. 16 GB). Bei Apple-Chips teilen sich Grafik und Prozessor diesen Speicher.
- Linux: Im Terminal
nvidia-smieingeben (zeigt Grafikkarte und Speicher) undfree -hfür den Arbeitsspeicher.
Anleitung
Google Colab (im Browser, ohne Installation)
Google Colab ist ein kostenloser Dienst von Google: Du bekommst für ein paar Stunden einen Rechner mit Grafikkarte im Browser. Du brauchst nur ein Google-Konto. Für dieses Modell: läuft kostenlos – Gratis-GPU Tesla T4 mit 15 GB reicht.
- Notebook herunterladen. Klick auf den Knopf und speichere die Datei.
- Colab öffnen. Geh auf colab.research.google.com und melde dich mit deinem Google-Konto an.
- Notebook hochladen. Im Fenster, das erscheint, links auf Hochladen klicken (oder oben Datei → Notebook hochladen) und die Datei
colab.ipynbauswählen. - Grafikkarte einschalten. Oben im Menü Laufzeit → Laufzeittyp ändern → bei Hardwarebeschleuniger T4-GPU auswählen → Speichern.
- Alles starten. Laufzeit → Alle ausführen (Tastenkürzel Strg + F9). Kommt die Warnung „Dieses Notebook wurde nicht von Google erstellt“, auf Trotzdem ausführen klicken.
- Warten. Die Zellen laufen nacheinander durch. Links neben jeder Zelle erscheint ein grüner Haken, wenn sie fertig ist. Installation und Download dauern hier etwa 4 Minuten.
- Ausprobieren. Das Ergebnis steht unter der letzten Zelle. Um etwas anderes zu testen, den Text in der Zelle ändern und mit Shift + Enter erneut ausführen. Die letzte Zelle startet einen richtigen Chat mit Eingabefeld.
- Aufräumen. Wenn du fertig bist: Laufzeit → Sitzung beenden. Das schont dein kostenloses Kontingent.
Gut zu wissen: Die Gratis-GPU ist begrenzt (meist einige Stunden am Tag). Nach rund 90 Minuten ohne Aktivität trennt Colab die Verbindung, dann alles neu starten.
Windows 10 / 11
Am einfachsten geht es mit Ollama, einem kostenlosen Programm, das KI-Modelle mit einem Befehl startet.
- Grafikkartentreiber aktualisieren (nur bei NVIDIA-Karten): Die NVIDIA-App bzw. den aktuellen Treiber installieren. AMD-Karten: aktuellen Adrenalin-Treiber nutzen.
- Ollama installieren. Auf ollama.com/download/windows die Datei OllamaSetup.exe herunterladen, doppelklicken und Install wählen. Danach sitzt rechts unten in der Taskleiste ein kleines Lama-Symbol.
- Eingabefenster öffnen. Windows-Taste drücken, PowerShell eintippen und Enter drücken. Es öffnet sich ein blaues oder schwarzes Fenster.
- Modell starten. Diesen Befehl kopieren (Knopf „Kopieren“), mit Rechtsklick ins Fenster einfügen und Enter drücken:
Beim ersten Mal lädt Ollama das Modell herunter (1,2 GB (bei 100 MBit/s ca. 2 Min.)). Danach geht es sofort.ollama run lfm3-audio - Losschreiben. Sobald
>>> Send a messageerscheint, deine Frage eintippen und Enter drücken. Mit/byebeendest du den Chat.
Zu wenig Speicher? Nimm eine kleinere Variante aus der Tabelle oben, z. B. ollama run lfm3-audio.
Lieber automatisch? Skript, das die passende Variante selbst auswählt
- Beide Dateien in denselben Ordner herunterladen: try_windows.ps1 demo.py
- Den Ordner im Explorer öffnen, mit Rechtsklick auf eine freie Stelle In Terminal öffnen wählen.
- Diesen Befehl einfügen und Enter drücken:
powershell -ExecutionPolicy Bypass -File try_windows.ps1
Das Skript installiert Ollama bei Bedarf über winget, misst deinen Grafikspeicher und lädt die passende Variante.
macOS
Ideal sind Macs mit Apple-Chip (M1 bis M5). Ältere Intel-Macs sind sehr langsam.
- Ollama installieren. Auf ollama.com/download/mac herunterladen, die Datei öffnen und Ollama in den Ordner Programme ziehen. Ollama einmal starten – oben in der Menüleiste erscheint ein Lama.
- Terminal öffnen. Cmd + Leertaste drücken, Terminal eintippen, Enter.
- Modell starten. Befehl einfügen (Cmd + V) und Enter:
Beim ersten Mal wird das Modell heruntergeladen (1,2 GB (bei 100 MBit/s ca. 2 Min.)).ollama run lfm3-audio - Losschreiben. Frage eintippen, Enter. Mit
/byebeenden.
Linux
- Grafikkarte prüfen.
nvidia-smisollte deine Karte anzeigen. Wenn nicht, unter Ubuntu den Treiber installieren und neu starten:sudo ubuntu-drivers install - Ollama installieren:
curl -fsSL https://ollama.com/install.sh | sh - Modell starten:
Mitollama run lfm3-audio/byebeenden. Mitollama pssiehst du, ob das Modell auf der GPU läuft. - Oder automatisch die passende Variante wählen lassen:
bash try_linux.sh
Das kannst du ausprobieren
Übersetze bitte ins Französische: Wo finde ich den nächsten Bahnhof?Erkläre mir in zwei Sätzen, wie ein Kühlschrank funktioniert, und antworte mit Sprache.Übersetze ins Spanische und ins Italienische: Wir treffen uns morgen um zehn Uhr vor dem Museum.Transkribiere diese Sprachaufnahme und fasse sie in drei Stichpunkten zusammen. (mit einer eigenen Audiodatei, falls deine Oberfläche Audio-Eingabe erlaubt)Du steuerst ein Smart Home. Schalte das Licht im Wohnzimmer aus und stelle die Heizung auf 20 Grad.
Tipps für bessere Ergebnisse
- Formuliere klar, was du willst und in welcher Form: „Antworte in zwei Sätzen“ oder „antworte mit Sprache“. Bei einem kleinen Modell helfen kurze, eindeutige Aufträge.
- Gib bei Übersetzungen die Zielsprache ausdrücklich an. Teste erst kurze Sätze und steigere dich dann.
- Teile größere Aufgaben in kleine Schritte auf. Das Modell ist laut Hersteller nicht für komplexe mehrstufige Aufgaben gedacht.
- Nimm Audio möglichst deutlich und ohne Hintergrundlärm auf. Das Modell verarbeitet Eingaben mit 16 kHz.
- Brauchst du Wissen, gib den Text selbst mit in die Anfrage, statt dich auf das Modell zu verlassen.
Wenn es hakt
Installiere eine aktuelle Ollama-Version. Sonst wird das Modell eventuell nicht gefunden oder Audio wird nicht unterstützt.
Ob Sprachein- und -ausgabe direkt im Ollama-Terminal funktionieren, geht aus der Quelle nicht hervor. Im Terminal kannst du sicher Text ausprobieren. Für Sprache brauchst du womöglich eine passende Oberfläche oder die API.
Tool Calling heißt: Das Modell liefert einen Werkzeugaufruf, es schaltet nicht selbst das Licht. Die Anbindung an Geräte musst du selbst bauen.
Verlass dich bei Fakten nicht auf das Modell. Der Hersteller sagt selbst, dass es für wissensintensive Aufgaben Suche oder Retrieval braucht. Prüfe wichtige Antworten nach.
Verwechsle die drei Modelle nicht: Die Videofunktion gibt es nur bei lfm3-vl und sie ist laut Seite noch nicht verfügbar („soon“). Bei lfm3-omni sind Videos dagegen vorgesehen.
Die Lizenz ist die LFM Open License v1.0, eine eigene Lizenz. Lies vor kommerzieller Nutzung die Bedingungen.
„out of memory“, Absturz oder der Rechner hängt
Das Modell ist zu groß für deinen Grafikspeicher. Nimm eine kleinere Variante aus der Tabelle oben und schließe andere Programme, vor allem Spiele und Browser mit vielen Tabs.
Es läuft, aber extrem langsam
Wahrscheinlich rechnet der Prozessor statt der Grafikkarte. Bei Ollama zeigt ollama ps in der Spalte PROCESSOR, wie viel auf der GPU läuft. Steht dort „100% CPU“, Grafiktreiber aktualisieren oder eine kleinere Variante nehmen, die komplett in den Grafikspeicher passt.
„ollama“ bzw. „python“ wird nicht gefunden
Das Eingabefenster schließen und neu öffnen, damit es das frisch installierte Programm kennt. Bei Python unter Windows: neu installieren und das Häkchen Add python.exe to PATH setzen.
Windows: „Die Ausführung von Skripts ist auf diesem System deaktiviert“
Das Skript genau mit dem Befehl oben starten: powershell -ExecutionPolicy Bypass -File try_windows.ps1. Das erlaubt die Ausführung nur dieses einen Mal.
Fehlermeldung beim Laden des Modells (Version, „trust_remote_code“, unbekannte Architektur)
Ganz neue Modelle brauchen oft die neueste Programmversion. Bei Ollama: Ollama aktualisieren. Bei Python: pip install -U transformers in der aktivierten Umgebung. Die Model Card nennt meist die genaue Version.
Skripte und Notebook erzeugt Tokenstrom automatisch. Bitte vor dem Ausführen kurz ansehen – sie sind lesbarer Klartext. Lizenz des Modells beachten: LFM Open License v1.0.
Frag den KI-Assistenten
Fragen zu diesem Artikel, zur Installation oder zu Hintergründen? Unser Assistent kennt diese Seite und läuft auf unserem eigenen Rechner, nicht in einer fremden Cloud.
Der Assistent ist eine KI (Gemma 4) und kann sich irren – wichtige Angaben bitte in der Quelle prüfen. Fragen werden nur zum Beantworten genutzt und nach einer Stunde gelöscht. Bitte keine persönlichen Daten eingeben.
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