SenseNova-Loop-9B: Offenes Modell nutzt 24 Schichten zweimal hintereinander

SenseNova hat auf Hugging Face das Preview-Modell SenseNova-Loop-9B veröffentlicht. Es führt einen Block von 24 Schichten mit denselben Gewichten zweimal aus und kommt so auf 56 Schicht-Durchläufe, obwohl nur 32 eigene Schichten gespeichert sind. Lizenz ist Apache 2.0.

Modell-Releases Selbst ausprobieren 2. Nov. 2026 4 Min. Lesezeit Quelle: Google News (TW)
Symbolbild, KI-generiert

Worum es geht

Das SenseNova-Team hat am 30. Oktober 2026 auf Hugging Face das Modell SenseNova-Loop-9B-Preview veröffentlicht. Es ist ein multimodales Sprachmodell, das Text und Bilder liest und Text ausgibt. Gedacht ist es für lange Kontexte und Agenten-Workflows, also Aufgaben, bei denen ein Modell Dokumente liest, Code schreibt und externe Werkzeuge ansteuert. Die Gewichte stehen unter der Apache-2.0-Lizenz zur Verfügung, der Code liegt auf GitHub unter OpenSenseNova/SenseNova-Loop. Es handelt sich ausdrücklich um eine Vorabversion (Preview).

Das Besondere: ein Block, der zweimal läuft

Üblicherweise gilt: Mehr Rechentiefe bedeutet mehr Schichten und damit mehr Parameter. SenseNova-Loop geht anders vor und nutzt einen „Loop-Decoder“ (Schleifen-Decoder). Der Aufbau laut Modellkarte:

  • Schichten 0 bis 3 verarbeiten die Eingabe einmal.
  • Schichten 4 bis 27 (24 Schichten) bilden einen Block, der zweimal hintereinander mit denselben Gewichten angewendet wird. Die Quelle schreibt das als B(B(h)).
  • Schichten 28 bis 31 und der Ausgabekopf liefern das Ergebnis.

Das Modell hat damit 32 eigene Schichten, führt aber pro Vorwärtsdurchlauf 56 Schichten aus. Statt etwa 9 Mrd. Parametern ergibt das eine effektive Rechengröße von rund 14,6 Mrd. („Inferenz-Parameter“). Wichtig: Beim zweiten Durchlauf geht nicht dieselbe Eingabe wie beim ersten in den Block, sondern der bereits veränderte Zwischenzustand. Der Testautor auf note.com vergleicht das mit demselben Werkzeug, das man auf ein halb bearbeitetes Werkstück erneut anwendet.

Ergänzt wird das durch mHC (manifold-constrained Hyper-Connections) in einer Zwei-Strom-Variante. Dabei werden innerhalb des Schleifenabschnitts zwei Residual-Ströme geführt (Residual-Strom: der Nebenweg, über den Informationen an Schichten vorbei weitergereicht werden). Gelernte Abbildungen steuern, wie Informationen zwischen beiden Strömen fließen.

Weitere Architektur- und Trainingsdetails

  • Hybrid-Attention: Der Decoder wechselt in Vierergruppen zwischen linearer Attention (günstiger bei langen Texten) und voller Attention.
  • Kontext: Die längsten Trainingssequenzen umfassen 262.144 Tokens. Das Training kombinierte Text, Bilder, Code und Werkzeug-Verläufe (Tool-Trajektorien).
  • Format: Exportiert ist das Modell mit BF16 im Hauptteil und FP32 für die mHC-Routing-Parameter.
  • Demos: Die Modellkarte zeigt Agenten-Beispiele wie dynamisch gestaltete Videos, Präsentationen (etwa zu Lehrertag und Island-Reise), Datenanalyse einer Mondmissions-Simulation und Energieverbrauchsanalysen. Das Modell selbst gibt jedoch nur Text aus; Video wird nicht direkt erzeugt, wie der note.com-Autor betont.

Was die doppelte Ausführung nicht bedeutet

Der Autor auf note.com hat den veröffentlichten Code geprüft und warnt vor Missverständnissen:

  • Die Schleife ist kein Selbsttest der fertigen App. Das Modell öffnet keinen Browser und klickt nicht auf Buttons, um Fehler zu finden. Die Mehrfachberechnung steckt nur im Inneren der Schichten.
  • Die Anzahl der Durchläufe ist fest; sie passt sich laut dem Autor nicht dynamisch an die Schwierigkeit der Anfrage an.
  • Geteilte Gewichte sparen Speicher für Gewichte, aber nicht unbedingt Rechenzeit oder Laufzeitspeicher: Im Code bekommt jeder Durchlauf einen eigenen Cache (Zwischenspeicher für bisherige Berechnungen).

Wer damit Apps entwickelt, sollte also weiterhin prüfen, ob der Code die Anforderungen erfüllt und ob das Modell nach Rückgabe echter Testergebnisse Fehler beheben kann.

Was du zum Ausprobieren brauchst

Konkrete Hardware-Angaben gibt es in den Quellen nicht; der Testautor hat weder Gewichte geladen noch Inferenz ausgeführt, sodass Speicherbedarf, Geschwindigkeit, Japanisch-Qualität und Reproduzierbarkeit der Beispiele ungeprüft sind. Als grobe Schätzung: Bei 4-Bit-Quantisierung dürften etwa 6–8 GB Grafikspeicher reichen, in BF16 deutlich mehr (rund 18 GB für die Gewichte). Der KV-Cache wächst wegen der doppelten Ausführung und langer Kontexte. Offiziell ist nur der Weg über eine festgelegte Transformers-Umgebung mit Custom-Code oder eine SGLang-Version mit speziellen Änderungen beschrieben. Es ist daher unklar, ob gängige Tools wie Ollama oder llama.cpp schon funktionieren – wahrscheinlich noch nicht.

Einordnung

Die Idee, Rechentiefe durch Wiederverwendung von Schichten statt durch mehr Parameter zu gewinnen, ist für lokal laufende Modelle interessant: Kleinere Gewichtsdateien bei höherer effektiver Leistung. Belege dafür fehlen aber noch: Es gibt keinen technischen Bericht und in den vorliegenden Quellen keine Benchmarks oder Vergleiche zu ähnlich großen Modellen. Die Rechenkosten steigen mit den 56 Schicht-Ausführungen, nur der Gewichtsspeicher bleibt klein. Als Preview mit Spezialcode ist es eher etwas für Entwickler und Tüftler als für schnelle Alltagsnutzung. SenseNova ist die Modellfamilie von SenseTime; frühere Versionen wie SenseNova 5.0 und V6 waren große MoE-Modelle, die nicht offen waren. Ob Loop-9B mit diesen verwandt ist, geht aus den Quellen nicht eindeutig hervor.

Videos zum Thema

SenseNova Loop 9B: Hands-On Test of a Looped Multimodal Model Fahd Mirza · YouTube
SenseNova Loop 9B : A New Way to Build AI Models That Reuses Its Own Layers Codedigipt · YouTube

Quellen

#sensenova#open-weights#multimodal#apache-2.0#loop-modell
Originalquelle lesen

Selbst ausprobieren: SenseNova-Loop-9B-Preview

Schritt für Schritt erklärt, auch ohne Vorkenntnisse – auf deinem Rechner oder kostenlos im Browser.

Was kann ich damit machen?

SenseNova-Loop-9B-Preview liest Text und Bilder und antwortet mit Text. Es ist für Dokumentverständnis, Programmieren und die Zusammenarbeit mit externen Werkzeugen gedacht. Durch die doppelte Ausführung eines 24-Schichten-Blocks rechnet es wie ein Modell mit rund 14,6 Mrd. Parametern, obwohl nur etwa 9 Mrd. gespeichert sind. Es wurde mit sehr langen Kontexten von bis zu 262.144 Tokens trainiert. Unabhängige Benchmarks oder Vergleiche mit Alternativen wie Qwen liegen in den Quellen nicht vor, daher ist die tatsächliche Qualität offen. Es ist eine Preview, und Videos oder Präsentationen entstehen nur als Text oder Code, nicht direkt als Medium.

Für wen lohnt es sich?

Interessant für Entwickler und Tüftler, die neue Architekturen testen und mit Custom-Code umgehen können. Wer einfach nur per Klick ein Modell in Ollama oder LM Studio starten will, sollte erst auf Community-Unterstützung warten.

Ideen: Was du damit anstellen kannst

Web-App aus Layout-Skizze

Du lädst ein Bild eines Entwurfs hoch und lässt das Modell den passenden HTML- und JavaScript-Code schreiben. Danach testest du die App selbst und gibst Fehler zurück.

Dokumente auswerten

Lange Berichte oder Tabellen als Text oder Bild einspeisen und Zusammenfassungen oder Kernaussagen erstellen lassen.

Präsentationsgliederung

Lass dir für Vorträge oder Reiseberichte Folien-Struktur und Texte entwerfen, die du in ein Präsentationsprogramm übernimmst.

Datenanalyse-Skripte

Das Modell schreibt Python-Code zur Auswertung von Messwerten, etwa Energieverbrauch, den du lokal ausführst.

Experimente mit Loop-Architekturen

Entwickler können das Modell nutzen, um zu untersuchen, wie geteilte Schichten Qualität, Speicher und Geschwindigkeit beeinflussen.

Größe9,7 Mrd. Parameter
Download5,6 GB (bei 100 MBit/s ca. 7 Min.)
Lizenzapache-2.0
ArtBild + Text (versteht Bilder)

Was dein Rechner braucht

Grafikkarte (NVIDIA) mind. 6,5 GB VRAM, empfohlen 7,5 GBz. B. RTX 3060 Ti, RTX 4060, RTX 5060, RX 7600
Mac (Apple Silicon M1–M5) ab 16 GB gemeinsamer SpeicherGrafik und Prozessor teilen sich den Speicher – etwa 70 % davon kann das Modell nutzen
Nur Prozessor (ohne Grafikkarte) Ohne Grafikkarte flüssig nutzbargeschätzt 8 Wörter pro Sekunde auf einem aktuellen Desktop-PC. Dafür mindestens 16 GB Arbeitsspeicher.
Speicherplatz ca. 7,6 GB freiModell-Download plus Programme
Google Colab läuft kostenlosGratis-GPU Tesla T4 mit 15 GB reicht

Welche Variante passt zu mir?

Viele Modelle gibt es in mehreren Größen oder „Quantisierungen“. Das sind komprimierte Fassungen: kleiner und schneller, dafür minimal ungenauer. Faustregel: Nimm die größte Variante, deren Speicherbedarf in deinen Grafikspeicher (VRAM) passt. Die Skripte unten wählen das automatisch für dich aus.

VarianteDownloadBraucht ca.Passende Grafikkarten
Q3_K_M 4,6 GB6,5 GBz. B. RTX 3060 Ti, RTX 4060, RTX 5060, RX 7600
Q4_K_M Standard 5,6 GB7,5 GBz. B. RTX 3060 Ti, RTX 4060, RTX 5060, RX 7600

Bisher gibt es nur die offiziellen BF16-Gewichte der Preview (mit FP32 für mHC-Routing). Quantisierte oder GGUF-Varianten sind in den Quellen nicht erwähnt. Für BF16 sollte man etwa 20 GB Grafikspeicher einplanen, für eine mögliche 4-Bit-Variante grob 7 GB.

  • Offizielle Gewichte liegen in BF16 vor; das braucht grob 18–20 GB VRAM nur für die Gewichte (eigene Schätzung).
  • Obwohl Gewichte geteilt werden, bekommt jeder der beiden Durchläufe einen eigenen Cache; der Speicherbedarf zur Laufzeit steigt also mit langem Kontext.
  • Die Rechenzeit entspricht 56 Schicht-Ausführungen, nicht 32.
  • Offiziell beschrieben sind Transformers mit Custom-Code und eine spezielle SGLang-Version; Hardware-Angaben nennt die Quelle nicht.
Wie finde ich heraus, was mein Rechner hat?
  • Windows: Strg + Umschalt + Esc drücken → Task-Manager → Reiter Leistung → links GPU anklicken. Unten steht Dedizierter GPU-Speicher (das ist dein VRAM). Den Arbeitsspeicher findest du unter Arbeitsspeicher.
  • Mac: Apfel-Menü oben links → Über diesen Mac. Dort stehen Chip (z. B. M2) und Speicher (z. B. 16 GB). Bei Apple-Chips teilen sich Grafik und Prozessor diesen Speicher.
  • Linux: Im Terminal nvidia-smi eingeben (zeigt Grafikkarte und Speicher) und free -h für den Arbeitsspeicher.

Anleitung

Google Colab (im Browser, ohne Installation)

Google Colab ist ein kostenloser Dienst von Google: Du bekommst für ein paar Stunden einen Rechner mit Grafikkarte im Browser. Du brauchst nur ein Google-Konto. Für dieses Modell: läuft kostenlos – Gratis-GPU Tesla T4 mit 15 GB reicht.

  1. Notebook herunterladen. Klick auf den Knopf und speichere die Datei.

    colab.ipynb herunterladen

  2. Colab öffnen. Geh auf colab.research.google.com und melde dich mit deinem Google-Konto an.
  3. Notebook hochladen. Im Fenster, das erscheint, links auf Hochladen klicken (oder oben Datei → Notebook hochladen) und die Datei colab.ipynb auswählen.
  4. Grafikkarte einschalten. Oben im Menü Laufzeit → Laufzeittyp ändern → bei Hardwarebeschleuniger T4-GPU auswählen → Speichern.
  5. Alles starten. Laufzeit → Alle ausführen (Tastenkürzel Strg + F9). Kommt die Warnung „Dieses Notebook wurde nicht von Google erstellt“, auf Trotzdem ausführen klicken.
  6. Warten. Die Zellen laufen nacheinander durch. Links neben jeder Zelle erscheint ein grüner Haken, wenn sie fertig ist. Installation und Download dauern hier etwa 6 Minuten.
  7. Ausprobieren. Das Ergebnis steht unter der letzten Zelle. Um etwas anderes zu testen, den Text in der Zelle ändern und mit Shift + Enter erneut ausführen. Die letzte Zelle startet einen richtigen Chat mit Eingabefeld.
  8. Aufräumen. Wenn du fertig bist: Laufzeit → Sitzung beenden. Das schont dein kostenloses Kontingent.

Gut zu wissen: Die Gratis-GPU ist begrenzt (meist einige Stunden am Tag). Nach rund 90 Minuten ohne Aktivität trennt Colab die Verbindung, dann alles neu starten.

Windows 10 / 11

Am einfachsten geht es mit Ollama, einem kostenlosen Programm, das KI-Modelle mit einem Befehl startet.

  1. Grafikkartentreiber aktualisieren (nur bei NVIDIA-Karten): Die NVIDIA-App bzw. den aktuellen Treiber installieren. AMD-Karten: aktuellen Adrenalin-Treiber nutzen.
  2. Ollama installieren. Auf ollama.com/download/windows die Datei OllamaSetup.exe herunterladen, doppelklicken und Install wählen. Danach sitzt rechts unten in der Taskleiste ein kleines Lama-Symbol.
  3. Eingabefenster öffnen. Windows-Taste drücken, PowerShell eintippen und Enter drücken. Es öffnet sich ein blaues oder schwarzes Fenster.
  4. Modell starten. Diesen Befehl kopieren (Knopf „Kopieren“), mit Rechtsklick ins Fenster einfügen und Enter drücken:
    ollama run hf.co/guideboardlabs/SenseNova-Loop-9B-Preview-GGUF:Q4_K_M
    Beim ersten Mal lädt Ollama das Modell herunter (5,6 GB (bei 100 MBit/s ca. 7 Min.)). Danach geht es sofort.
  5. Losschreiben. Sobald >>> Send a message erscheint, deine Frage eintippen und Enter drücken. Mit /bye beendest du den Chat.

Zu wenig Speicher? Nimm eine kleinere Variante aus der Tabelle oben, z. B. ollama run hf.co/guideboardlabs/SenseNova-Loop-9B-Preview-GGUF:Q3_K_M.

Lieber automatisch? Skript, das die passende Variante selbst auswählt
  1. Beide Dateien in denselben Ordner herunterladen: try_windows.ps1 demo.py
  2. Den Ordner im Explorer öffnen, mit Rechtsklick auf eine freie Stelle In Terminal öffnen wählen.
  3. Diesen Befehl einfügen und Enter drücken:
    powershell -ExecutionPolicy Bypass -File try_windows.ps1

Das Skript installiert Ollama bei Bedarf über winget, misst deinen Grafikspeicher und lädt die passende Variante.

macOS

Ideal sind Macs mit Apple-Chip (M1 bis M5). Ältere Intel-Macs sind sehr langsam.

  1. Ollama installieren. Auf ollama.com/download/mac herunterladen, die Datei öffnen und Ollama in den Ordner Programme ziehen. Ollama einmal starten – oben in der Menüleiste erscheint ein Lama.
  2. Terminal öffnen. Cmd + Leertaste drücken, Terminal eintippen, Enter.
  3. Modell starten. Befehl einfügen (Cmd + V) und Enter:
    ollama run hf.co/guideboardlabs/SenseNova-Loop-9B-Preview-GGUF:Q4_K_M
    Beim ersten Mal wird das Modell heruntergeladen (5,6 GB (bei 100 MBit/s ca. 7 Min.)).
  4. Losschreiben. Frage eintippen, Enter. Mit /bye beenden.
Automatisch die passende Variante wählen

try_mac.sh

cd ~/Downloads
bash try_mac.sh

Linux

  1. Grafikkarte prüfen. nvidia-smi sollte deine Karte anzeigen. Wenn nicht, unter Ubuntu den Treiber installieren und neu starten:
    sudo ubuntu-drivers install
  2. Ollama installieren:
    curl -fsSL https://ollama.com/install.sh | sh
  3. Modell starten:
    ollama run hf.co/guideboardlabs/SenseNova-Loop-9B-Preview-GGUF:Q4_K_M
    Mit /bye beenden. Mit ollama ps siehst du, ob das Modell auf der GPU läuft.
  4. Oder automatisch die passende Variante wählen lassen:

    try_linux.sh

    bash try_linux.sh
    # mit Python/transformers statt Ollama:
    MODE=hf bash try_linux.sh

Das kannst du ausprobieren

Fasse mir den folgenden Text in drei Sätzen zusammen: [Text einfügen]
Erkläre mir anhand dieses Screenshots einer Tabelle, welche Spalte die größten Ausreißer enthält.
Schreibe eine kleine Haushaltsbuch-Web-App mit HTML und JavaScript, die Einträge im Browser speichert.
Hier ist eine Fehlermeldung meines Python-Skripts: [Fehler]. Finde die Ursache und schlage eine Korrektur vor.
Erstelle eine Gliederung für eine Präsentation über eine Islandreise mit je drei Stichpunkten pro Folie.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Gib Code-Ergebnisse und Fehlermeldungen an das Modell zurück, statt auf eine eingebaute Selbstprüfung zu vertrauen.
  • Teste die Codequalität und die Fehlerbehebung getrennt voneinander.
  • Nutze Bilder (z. B. Layout-Skizzen) als Vorlage für Code-Aufgaben.
  • Beginne mit kurzen Kontexten und steigere die Länge schrittweise, um den Speicherbedarf zu beobachten.

Wenn es hakt

Das Modell läuft nicht einfach per Namenseingabe in üblicher Inferenz-Software; es braucht Custom-Code in einer festgelegten Transformers-Version.

Für SGLang ist eine Version mit speziellen Änderungen nötig – die Anleitung im offiziellen README befolgen.

Beim Laden eigener Modellcodes muss meist trust_remote_code aktiviert werden; nur bei vertrauenswürdigen Repos tun.

Ein technischer Bericht fehlt noch, Parameter-Empfehlungen sind daher unklar.

Wie gut Deutsch funktioniert, ist unbelegt.

„out of memory“, Absturz oder der Rechner hängt

Das Modell ist zu groß für deinen Grafikspeicher. Nimm eine kleinere Variante aus der Tabelle oben und schließe andere Programme, vor allem Spiele und Browser mit vielen Tabs.

Es läuft, aber extrem langsam

Wahrscheinlich rechnet der Prozessor statt der Grafikkarte. Bei Ollama zeigt ollama ps in der Spalte PROCESSOR, wie viel auf der GPU läuft. Steht dort „100% CPU“, Grafiktreiber aktualisieren oder eine kleinere Variante nehmen, die komplett in den Grafikspeicher passt.

„ollama“ bzw. „python“ wird nicht gefunden

Das Eingabefenster schließen und neu öffnen, damit es das frisch installierte Programm kennt. Bei Python unter Windows: neu installieren und das Häkchen Add python.exe to PATH setzen.

Windows: „Die Ausführung von Skripts ist auf diesem System deaktiviert“

Das Skript genau mit dem Befehl oben starten: powershell -ExecutionPolicy Bypass -File try_windows.ps1. Das erlaubt die Ausführung nur dieses einen Mal.

Fehlermeldung beim Laden des Modells (Version, „trust_remote_code“, unbekannte Architektur)

Ganz neue Modelle brauchen oft die neueste Programmversion. Bei Ollama: Ollama aktualisieren. Bei Python: pip install -U transformers in der aktivierten Umgebung. Die Model Card nennt meist die genaue Version.

Skripte und Notebook erzeugt Tokenstrom automatisch. Bitte vor dem Ausführen kurz ansehen – sie sind lesbarer Klartext. Lizenz des Modells beachten: apache-2.0.

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